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Zur Fundgeschichte - von Benjamin Czerny - Sondelpower ®

Die neuesten Infos zum Thema Barbarenschatz.

Beitragvon Hr.Kaleu » Fr 19. Dez 2014, 11:36

Adebar hat geschrieben:Hallo,

Hr.Kaleu hat geschrieben:
Bastis hat geschrieben:Gans einfach: Wer nicht gleich meldet macht sixh halt strafbar...in beiden Fällen!


Interessant, Fahrerflucht und die Meldepflicht von archäologischen Funden werden gleich geandet, insbesonders wenn ich einen Fund nicht sofort(gleich) melde mache ich mich also strafbar ?

Gibt es dazu ein Urteil :gruebel:


bestimmt gibt es Urteile über verpätete Fundmeldung.
Zumindest steht im Gesetzestext: http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__965.html
"unverzüglich".
Und wenn die Eisenteile zur Entsalzung bereits im Wasser liegen, wird es (möglicherweise) schon schwierig, glaubhaft zu machen, daß man gerade auf'm Sprung zur Behörde war.
Jetzt kommt wieder die Argumentation, daß der Finder den Fund nicht als wertig eingeschätzt hat oder ihn nicht so dreckig abgeben wollte...
Aber es ist unerheblich, wer das hier wie sieht und selbst bewertet.
Ob es der zuständige Richter sich so zu eigen macht - das ist hier interessant. Und wird sich weisen...

Grüße,
Dierk


Hallo Dierk,

allerdings ist dir dabei sicherlich auch bekannt, daß "Unverzüglich" keine wirksame Fristsetzung darstellt !

Gruß
Hr.Kaleu Offline

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Beitragvon DHS » Fr 19. Dez 2014, 11:49

Jetzt mal ne wirklich Ernst gemeinte Frage an alle die sich hier beteiligen:

Was bringt die ganze Sinnlose Guter Junge Böser Junge Sache denn hier?

Wenn ihr mal Ehrlich zu euch selbst seit, würdet ihr zum selben Entschluss kommen wie ich!

NÜCHTZ!!!!!

Gruß Olli :winken:
Unser wichtigstes Gut ist unsere Vergangenheit, aus ihr ziehen wir lehren für unsere Zukunft.
Lerne zu verstehen um unser aller Kulturelles Erbe zu schützen.

More, Comming soon!
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Beitragvon Bastis » Fr 19. Dez 2014, 11:52

"Unverzüglich" heist "ohne schuldhaftes Zögern".

Heist soviel,wie bei der nechstmöglichen Gelegenheit,also beim Amt am nechsten Werktag.
Wir sind das Pack!
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Beitragvon Adebar » Fr 19. Dez 2014, 11:52

Hallo,

klar. Sag' ich doch. Annäherung ist nicht zu erwarten...

Behufs der Zeitspanne noch ergänzend: genauer wird es hier: http://www.hendrik.maekeler.eu/denkmals ... land-pfalz unter Paragraph 18 definiert. Eine Woche nach Entdeckung und unveränderter Zustand. Das Verfüllen der Grabungsstelle sowie die Entsalzung steht dem "unverändert" evtl. gegenüber.
Welche Aussagen bezüglich des Zeitpunktes der Bergung getroffen wurden und wie lange die Zeitspanne bis zur Übereignung dann war, weiß ich nicht. Aber es wurde bei der späteren Vernehmung bestimmt hinterfragt. Welche Antworten seitens SPB und/oder Wurmsonde daraufhin gemacht wurden, wissen nur die Beteiligten selbst.

Daher gilt auch hier: bleibt abzuwarten.

Grüße,
Dierk
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Beitragvon Lorenberg » Fr 19. Dez 2014, 12:40

Ebinger1 hat geschrieben:[...]
Am Fall Barbarenschatz zeigt sich nun die ganze Tragweite der bisher in Deutschland betriebenen falschen Ausrichtung. Aufgabe aller LDAs ist der Schutz der Kulturgüter und nicht die Verhinderung von deren Entdeckung. Täglich werden immer noch mehr Flächen in unserem Land überbaut, als systematisch und gezielt abgesucht werden können.
[...]
Am Fall Barbarenschatz wird sich zeigen ob den richtungsbestimmenden Führungsebenen der Amtsarchäologie eher an Kooperation und gemeinsamer Aktivität für den Schutz unserer Kulturgüter, oder an Ausgrenzung angeblich unqualifizierter Mitspieler im Sandkasten der Geschichte gelegen ist.


Den Fall Barbarenschatz als Stimmungsmesser bzw. als Deutung zu verwenden, wie das Verhältnis der Amtsarchäologie zu Sondengängern einzustufen ist, geht garnicht!
Das ist totaler Quatsch!!!

So wie sich die Lage darstellt war Benny nicht an einer Zusammenarbeit mit dem Amt interessiert (seine eigene Aussage),
und dann die Funde bei drohender Hausdurchsuchung abzugeben ist in meinen Augen auch nicht "aus freien stücken".
Lorenberg Offline


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Beitragvon Ebinger1 » Fr 19. Dez 2014, 13:21

Lorenberg hat geschrieben:
Ebinger1 hat geschrieben:[...]
Am Fall Barbarenschatz zeigt sich nun die ganze Tragweite der bisher in Deutschland betriebenen falschen Ausrichtung. Aufgabe aller LDAs ist der Schutz der Kulturgüter und nicht die Verhinderung von deren Entdeckung. Täglich werden immer noch mehr Flächen in unserem Land überbaut, als systematisch und gezielt abgesucht werden können.
[...]
Am Fall Barbarenschatz wird sich zeigen ob den richtungsbestimmenden Führungsebenen der Amtsarchäologie eher an Kooperation und gemeinsamer Aktivität für den Schutz unserer Kulturgüter, oder an Ausgrenzung angeblich unqualifizierter Mitspieler im Sandkasten der Geschichte gelegen ist.


Den Fall Barbarenschatz als Stimmungsmesser bzw. als Deutung zu verwenden, wie das Verhältnis der Amtsarchäologie zu Sondengängern einzustufen ist, geht garnicht!
Das ist totaler Quatsch!!!

So wie sich die Lage darstellt war Benny nicht an einer Zusammenarbeit mit dem Amt interessiert (seine eigene Aussage),
und dann die Funde bei drohender Hausdurchsuchung abzugeben ist in meinen Augen auch nicht "aus freien stücken".


Geht das nicht weil dieser Fall nicht aussagekräftig genug ist, oder möchtest du das nicht so sehen?

Ich denke der Fall sagt viel über das Klima zw. LDA und den Sondengängern aus...

Ein kurzer Anruf beim zuständigen Archäologen, 2-3 Bilder, der nette Archäologe spricht sich evtl. noch kurz mit einem Kollegen ab und sagt die Übernahme der Bergung nach Besichtigung der Fundstelle zu. Der Finder erhält ab diesem Moment schon die ersten blauen Flecken vom Schulterklopfen
Zur anschließenden Pressekonferenz laufen mit einem breiten Grinsen gemeinschaftlich auf: Denkmalbehörde, Grundstücksbesitzer und Finder.
So ist das zumindest gängige Praxis in England und Wales.

Wie das bei uns läuft sehen wir am Fall Benny.

Welches Land ist wohl auf dem besseren Weg?
*

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Beitragvon Lorenberg » Fr 19. Dez 2014, 14:03

Auch wenn den meisten gewisse Fakten (noch) nicht bekannt sind,
sollte man doch bei den Punkten, die nachweisbare Tatsachen sind, zumindest ins Grübeln kommen:

- SPB findet römische Gegenstände (Münzen, Amulett, etc.) und gibt sie nicht beim Amt ab
- sucht weiter gezielt nach römischen Gegenständen
- Schreibt selbst, dass er nicht mit dem Amt zusammen arbeiten will

@ebinger1:
Bisher bist du über diese Punkte immer locker hinweggegangen und hast sie einfach ignoriert.
Du bleibst einfach bei deiner These, dass SPB der brave Sondler ist, der gerne seine Funde mit dem Amt teilt und dann zu Unrecht in die Pfanne gehauen wird.

Das kann ich nicht verstehen :gruebel:
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Beitragvon Ebinger1 » Fr 19. Dez 2014, 14:34

Lorenberg hat geschrieben:Auch wenn den meisten gewisse Fakten (noch) nicht bekannt sind,
sollte man doch bei den Punkten, die nachweisbare Tatsachen sind, zumindest ins Grübeln kommen:

- SPB findet römische Gegenstände (Münzen, Amulett, etc.) und gibt sie nicht beim Amt ab
- sucht weiter gezielt nach römischen Gegenständen
- Schreibt selbst, dass er nicht mit dem Amt zusammen arbeiten will

@ebinger1:
Bisher bist du über diese Punkte immer locker hinweggegangen und hast sie einfach ignoriert.
Du bleibst einfach bei deiner These, dass SPB der brave Sondler ist, der gerne seine Funde mit dem Amt teilt und dann zu Unrecht in die Pfanne gehauen wird.

Das kann ich nicht verstehen :gruebel:


- SPB findet römische Gegenstände (Münzen, Amulett, etc.) und gibt sie nicht beim Amt ab
Waren denn nach objektiven Maßstäben diese Gegenstände von Kulturhistorischer Bedeutung und somit meldepflichtig? Gibt es dazu eine Stellungnahme des Landesamtes? Bist du dir sicher das diese nicht beim Amt abgegeben wurden?

- sucht weiter gezielt nach römischen Gegenständen
Welchen Beleg / Welche Zeugen hast du denn für die gezielte Suche nach römischen Gegenständen?
Reicht dazu eine Aussage wie "Da schauen wir mal ob wir heute einen Römer finden" schon für eine angeblich gezielte Suche aus?

- Schreibt selbst, dass er nicht mit dem Amt zusammen arbeiten will
Eine aus dem Kontext gerissene Aussage kann alles, egal ob Pro oder Kontra, belegen. Sicherlich hast du die neueren Artikel zu Benny in der Presse verfolgt und kennst den gesamten Hintergrund? Es gab also keine Versuche von Bennys Seite mit dem Amt zusammenzuarbeiten?
*

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Beitragvon Wallenstein » Fr 19. Dez 2014, 15:51

Seht es doch mal so. Die Ämter bauen Hürden auf, die erst genommen werden müssen. Wenn sich selbst gestandene Ehrenamtliche überlegen ob sie unter gewissen Bedingungen überhaupt noch eine Genehmigung beantragen, dann kann man sich unschwer vorstellen wie schwer sich ein junger Mann tut, der mit Sicherheit noch vieles anderes im Kopf hat (Disco, Spaß, Mädels...).

Alleine das Stellen eines Antrags ist eine Hürde, die erst genommen werden will. Von daher muß man NRW/Herne hier trotz aller Vorbehalte ein Lob aussprechen. Wenn das Amt Info-/und Kontaktveranstaltungen für Sondengänger anbieten würde, dann hätten wir ggf. viele Probleme nicht.

Der Mensch ist nun mal so gestrickt, dass er Hürden aus dem Weg geht. Es reicht bei Geschäften in Ladenzeilen bereits eine falsche Teppichfarbe und der Kunde empfindet den Übergang von Passage zu Laden als Barriere und meidet das Geschäft. Mit spürbaren Auswirkungen für den Umsatz.

Ich denke dem Fall Barbarenschatz wird viel zu viel Gewicht gegeben. Der Schatzfund ist nicht das Kernproblem. Vermutlich wurden bei vielen Baggerarbeiten bereits größere Schätze weggebaggert. Es geht darum wie wir alle miteinander umgehen. Und dazu gehört es auch, dass man die Kirche im Dorf lässt. Das ist weder bei der Verfolgung des Herrn T. noch bei der Medienkampagne gegen Benny geschehen.

Auch die Himmelsscheibe wurde erst zur Himmelsscheibe weil die Archis sie hochgepusht haben. Ob es wirklich eine Himmelsdarstellung mit Funktion war wird niemand ergründen können. Vielleicht hat nur einer Spaß gehabt und zur Verzierung seines Schildes diese Scheibe zusammengebastelt. Oder, oder, oder...

Ein großes Manko was auch selten betrachtet wird ist das Gefühl der fehlenden Würdigung. Ein Kollege hatte einen Armreif der Bronzezeit gefunden. Das Fundstück ist irgendwo versackt. Wenn es im örtlichen Heimatmuseum ausgestellt werden würde, so wären bestimmt viele Sondengänger bereit ihre Sachen gerne herzugeben. Aber wenn es irgendwo im Keller verschwindet sicher nicht.

Der Ton macht die Musik und die Feinheiten bestimmen ob zum Wohle der Wissenschaft gehandelt wird. Aktuell schenken sich beide Parteien (Archis und Sondler) nichts dieses Wohl zu untergraben. :weisheit:
Jens Diefenbach
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Beitragvon Kai-Erik » Fr 19. Dez 2014, 18:50

Ebinger1 hat geschrieben:Ein kurzer Anruf beim zuständigen Archäologen, 2-3 Bilder, der nette Archäologe spricht sich evtl. noch kurz mit einem Kollegen ab und sagt die Übernahme der Bergung nach Besichtigung der Fundstelle zu. Der Finder erhält ab diesem Moment schon die ersten blauen Flecken vom Schulterklopfen
Zur anschließenden Pressekonferenz laufen mit einem breiten Grinsen gemeinschaftlich auf: Denkmalbehörde, Grundstücksbesitzer und Finder.
So ist das zumindest gängige Praxis in England und Wales.

Wie das bei uns läuft sehen wir am Fall Benny.

Welches Land ist wohl auf dem besseren Weg?


Boah, voll mal wieder die Propagandaphrase von Dir. Jetzt fehlt nur noch ein gelber Stern und fertig. :thanks

Mal ganz schnell die zahlreichen erfolgreichen Zusammenarbeiten zwischen Sondengänger und Archäologie unterschlagen und als "Musterbeispiel" ausgerechnet SPB aus dem Hut zaubern, der ja überhaupt keine Interesse an einer Zusammenarbeit mit der Archäologie hatte.

Nun ja, die Sondengänger waren in England viel besser organisiert und die damalige politische Situation hat ihnen auch zugespielt. Nur langsam wird sich das dort auch ändern. Denn in England lief einiges nicht so ab, wie die Politik sich das vorgestellt hatte.


Grüße,

Kai-Erik
Ich lass mich in diesem Forum nicht mehr von Ebinger1 verhören. Irgendwann ist Schluss! Wir sind doch hier nicht in einem STASI-Forum!
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