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Denke der Archäologen

Wissenswertes für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Archäologie, sowie Heimat- und Geschichtsvereinen. Beantragen einer Suchgenehmigung.

Beitragvon waldläufer » Mi 13. Aug 2014, 22:23

Ich frage mich immer wieder mal, wie die Denke der Archäologen so ist. Vielleicht liest hier ja einer mit, der mich aufklärt.
Als Erstes: Ich finde Heimatforschung und auch Altertumsforschung durchaus interessant u. kann verstehen, dass Menschen sich sehr dafür begeistern. Auch in diesem Forum dürfte es dem Ein o. Anderen so gehen.
Warum allerdings die Sondengeher so verteufelt werden, ist mir immer noch nicht wirklich bewusst.
Mal ganz böse u. überspitzt ausgedrückt: Selbst wenn ich durch Grabungen einen Fundzusammenhang auseinanderreiße- wen interessierts? Welcher Art sind die verloren gegangenen Erkenntnisse? Wem nützen sie (und wozu)? Was könnte das für die Gegenwart und Zukunft meines Landes, meiner Mitmenschen und mich für (negative?) Auswirkungen haben?
Wem nützen die gefundenen bronzezeitlichen Armreifen, die Musketenkugeln, Uniformknöpfe, Münzschätze in Bezug auf den vorangegangenen Satz?
Das geht mir in letzter Zeit so durch den Kopf. Habe mich auch schon mit einem Heimatforscher unterhalten, der das auch nicht so wusste.
Ich will hier niemanden verarschen, aber wäre mal an Antworten, die mir das alles plausibel erklären können, interessiert. Vielleicht geht es ja anderen Forumsmitgliedern ähnlich.
Gruß vom waldläufer!

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Beitragvon raphaeloraphael » Mi 13. Aug 2014, 22:29

Sehr schön geschrieben, ich freut mich wenn jemand da etwas antwortete :thumbup
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Beitragvon Oberon » Mi 13. Aug 2014, 22:33

ja Herrschaftszeiten noch eins :shock: kannst doch hier nicht die Sinnfrage stellen ! nix fürchten Archis in dieser kulturfeindlichen Zeit mehr :angst:
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Beitragvon waldläufer » Mi 13. Aug 2014, 23:37

Oberon hat geschrieben:ja Herrschaftszeiten noch eins :shock: kannst doch hier nicht die Sinnfrage stellen ! nix fürchten Archis in dieser kulturfeindlichen Zeit mehr :angst:

Ich will doch nur wissen, warum ich/wir alles falsch mache/n! :gruebel: :gruebel: :gruebel:
Gruß vom waldläufer!

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Beitragvon schüppe » Do 14. Aug 2014, 18:51

Du musst das wirtschaftlich sehen,vor ein paar Jahren hat eine wirklich gute Sonde noch richtig Kohle gekostet.Wenn ein Archi eine haben wollte war das ein echtes Problem,Sonden entwicklung ähnlich der Rechnerentwicklung.
Heute sind die Archis der Tech.enwicklung hinterher.Sondengänger greifen ihr vermeintliches "Monopol" an und nun schlagen die Archis mit allen ihnen zu verfügung stehenden Mitteln
zurück.
Die Archis wissen wahrscheinlich auch nicht was das bringen soll,wenn man nach dem Fund sagen kann haben wir schon gewusst.
Es geht meine ich um Daseinsberechtigung. :!:
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Beitragvon DHS » Fr 15. Aug 2014, 17:54

Hi,
Grundsätzlich gilt, wie Ebi immer schreibt: "SCHATZSUCHE IN DEUTSCHLAND IST NICHT STRAFBAR"! also machen wir Garnichts Falsch.

Falsch ist es nur dann, wenn auf Bodendenkmählern ohne Genehmigung gesucht wird. Das gilt meines Wissens in allen Bundesländern so (bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege).
Ärgerlich ist es, siehe Ebay Römische Münzen, Beschläge und anderes Antikes durch (Sorry) Geldgierige verkloppt wird ohne auch nur einen Fundzusammenhang preiszugeben oder Fundberichte zu erstellen. Es geht dadurch für das Land, Bundesland, Landkreis, Stadt, Ortschaft ein großer Teil der Geschichte verloren.

Gebt doch mal einfach Römer bei ebay ein. ihr findet Massenhaft Münzen dort. meist im Raum um Köln. (Finder Bekannt aber sonst nix) tolle Wurst.

Was wäre wenn euer Ort: Sagen wir 750 Jahre alt ist und plötzlich findet einer etwas was das alter sagen wir mal fast verdreifacht, meldet dies net und verkloppt es. Tolle Wurst ich könnte da Kotzen.

Anm.: Hierbei handelt es sich um meine Sichtweise wie ich die ganze Sache sehe.

Gruß und Gut Fund
Olli
Unser wichtigstes Gut ist unsere Vergangenheit, aus ihr ziehen wir lehren für unsere Zukunft.
Lerne zu verstehen um unser aller Kulturelles Erbe zu schützen.

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Beitragvon Oberon » Fr 15. Aug 2014, 20:48

DerHessenSucher hat geschrieben:ch ist es nur dann, wenn auf Bodendenkmählern ohne Genehmigung gesucht wird. Das gilt meines Wissens in allen Bundesländern so (bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege).


nö, das stimmt so ! ordnungswidrig u in manchen Ländern sogar strafbar

DerHessenSucher hat geschrieben:Ärgerlich ist es, siehe Ebay Römische Münzen, Beschläge und anderes Antikes durch (Sorry) Geldgierige verkloppt wird ohne auch nur einen Fundzusammenhang preiszugeben oder Fundberichte zu erstellen. Es geht dadurch für das Land, Bundesland, Landkreis, Stadt, Ortschaft ein großer Teil der Geschichte verloren.


ich reagier allerdings allergisch aufs oberabgedroschene ebay-Argument !
ebay beim Bodenfundverkauf anzuführen zeigt auf, dass man einfach Behauptungen der Archis unkritisch übernimmt
Antikenhandel in vielen Ländern bereits tot u dort wo noch gehandelt wird, dominiert,was europäisch, insbesondere auch römische Artefakte angeht, nach wie vor Osteuropa
würde man nach Bodenfundangeboten deutscher Händler über ebay auf Größe der monetär motivierten "Raubgräberszene" in D schließen wollen, gäbe es keine .........was dann zufällig tatsächlich eher den Tatsachen entspräche als die archischen Behauptungen
die Münzen sind anderes Kapitel u wurden zu zigtausenden schon lange vor dem Aufkommen der Sondengängerei gehandelt ........obwohl die kleinen dreckigen Follis natürlich nach wie vor im Gros aus undokumentierten balkanesischen Grabungen stammen dürften :mrgreen:

überhaupt inoffizielle Funde mal nicht überbewerten
in absehbarer Zeit wirds den Archis bei uns nicht besser gehen (ehers Gegenteil) u bestimmt zu über 99% hätte meine Funde, außer mir, niemand anders rechtzeitig vorm Verfall gefunden.........wobei das mit "rechtzeitig" vorm Verfall,bei vielen Funden bestenfalls halbwegs stimmig .....rechtzeitig vorm Totalzerfall .......einigermaßen....

unsere Funde waren absolut vergessene Dinge u existieren überhaupt erst wieder, weil wir sie wieder gefunden haben :!:
kaum was geht da verloren ! es kommt wegen Rechtsverdreherei, Übervorteilung u lächerlich übertriebenen Dominanzgebaren offizieller Stellen nur dummerweise weniger hinzu, als hinzukommen könnte

aber da Geschichte u damit einhergehende Identidätsbildung heut eher als Ballast angesehen u, abseits gewisser "Entertainmentnutzbarkeit", kaum noch Ansehen in der Gesellschaft genießt, störts ja auch keinen das alles inne Grütze geht ......
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Beitragvon waldläufer » Fr 15. Aug 2014, 22:53

DerHessenSucher hat geschrieben:
Was wäre wenn euer Ort: Sagen wir 750 Jahre alt ist und plötzlich findet einer etwas was das alter sagen wir mal fast verdreifacht, meldet dies net und verkloppt es. Tolle Wurst ich könnte da Kotzen.


Da stimme ich dir voll zu! Aber warum wird so getan, als würde unsere Zukunft davon abhängen? Von Interesse ist das schon, aber auch wichtig? Wenn ja- wie sehr und wofür? Das ist hier meine eigentliche Frage!
Schade, dass sich niemand mal dazu (also über die wirkliche Wichtigkeit dieses GANZEN) äußert! Das könnte dazu führen, dass endlich mal grundlegende Fakten auf den Tisch kommen, die dazu dienen könnten, alte Feindschaften aufzugeben (oder zu erneuern?). Argumente in beider Hinsicht wären interessant.
Das wäre auch für die mitlesenden Archäologen mal eine Möglichkeit, sich zu erlären. Da dies bisher noch nicht der Fall ist, muss ich mal davon ausgehen, dass sie keine Argumente haben.
Gruß vom waldläufer!

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Beitragvon Ebinger1 » Mo 18. Aug 2014, 01:10

Vorsicht...

Auch eine Anstellung in einer Denkmalschutzbehörde schützt nicht vor Fundneid.

Was machen wir denn in der Zeit in der wir unser Hobby ausleben... Wir machen das wovon die Archis vor und in ihrem Studium, am Schreibtisch und in der Kantiene träumen :mrgreen:

Jeder unserer Funde könnte die "hochamtliche und deutungsgeschwängerte" Interprätation eines Archäologen in Zweifel ziehen. Das ist auch nicht gerde sehr gerne gesehen.

Wer sich einmal ein wenig damit beschäftigt hat wie sich die Archäologen zum Teil untereinander zerfleichen, der wundert sich auch nicht mehr über die Aussagen gegenüber Sondengängern.
Auch für ein Archäologiestudium sind keine besonderen menschlichen Kompetenzen erforderlich... :mrgreen:

Im übrigen hat die Ausgrenzung von Seiten der Amtsarchäologie schon ahnenerbliche Tradition. Die kann nicht so einfach durchbrochen werden.
Es ist heute nur ein klein wenig umständlicher geworden einen Kritiker ins KZ abzuschieben.
Leider haben die beruflich mit unserer Vergangenheit beschäftigten daraus aber scheinbar am wenigsten gelernt.
*

Aktion Archäologie
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Beitragvon Dany » Mi 20. Aug 2014, 15:04

Na der vielzitierte Fundneid, der herrscht doch noch mehr unter Sondlern oder?
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