Hier mal meine ersten Eindrücke im Überblick:
Verarbeitung:
Wie auch die NEL Hunter, die ich seit ein paar Monaten auf dem GMP nutze, ist auch die Sharp sehr robust und solide verarbeitet.
Die Gestängeaufnahme ist sehr stabil und passgenau gearbeitet und der schalgfeste Kunststoff macht quasi rundum einen hervorragenden Eindruck. Der Knickschutz am Spulenkabel scheint von guter Qualität zu sein. Das Kabel selber und der Stecker sind ebenfalls hochwertig ausgeführt. Ich habe den Eindruck das NEL aus den häufig bei XP auftretenden Kabelbrüchen gelernt hat und ein wesentlich robusteres Kabel als bei den XP Spulen verwendet hat. Ebenso gut verarbeitet ist der Spulenschutz welcher perfekt auf der Spule sitzt.
Gewicht:
Die Spule wiegt inkl. Kabel etwas unter 500 gr. Also ein absolutes Leichgewicht.
Führung:
Zuerst musste ich ein wenig experimentieren, aber wenn man das untere Gestänge ein klein wenig weiter auszieht als gewohnt, dann ist der Detektor wieder perfekt ausbalanciert. Er lässt sich noch leichter als mit der 22er Sstandartspule führen und mit geringstem Karftaufwand schwenken. Selbst in engen Bereichen kommt man mit der Spule noch hervorragend zurecht.
Laufruhe:
Die Einstellungen waren keine große Hexerei. Auf einem stark mineralisierten und hoch mit Kleineisen durchschrottetem Bereich habe ich Ground auf 12 Uhr und Sens auf 3-4 Uhr eingestellt und annähernd ruhig suchen können.
Durch eine Rücknehme der Sens auf ca. 2 Uhr läuft die NEL Sharp zwar absolut ruhig, aber ich habe (zumindest momentan) den Eindruck dadurch einiges an Tiefe zu verlieren.
Fehlsignale:
Auch bei härteren Stößen an Bäume oder Steine gibt es keine Fehlsignale.
Signaltrennung:
Bedingt durch den kleinen Durchmesser der Rundspule von ca. 12,5 cm ist die Signaltrennung traumhaft. Die Signalausgabe des GMP wird nicht negativ beeinträchtigt. Bei allen angegrabenen Ortungen die auch in der Signalausgabe einen etwas höheren Ton (z.T. auch nur einen geringfügig besseren) Mischton abgaben, waren alle auf bessere Metalle zurückzuführen. Eisen wurde auch in der Regel klar erkannt. Ausnahmen bildeten lediglich ein paar fast perfekt runde Nagelköpfe.
Tiefenleistung:
Kleinstmünzen in der Größe später Follis, also deutlich unter 10 mm Durchmesser, findet man mit der Sharp mitten im verschrotteten Bereich bis zu Tiefen von über 12 cm. Ein 20 Centstück kann ohne Probleme in 15 cm geortet werden.
Flächenabdeckung und Schwenkgeschwindigkeit:
Die Flächenabdeckung ist genial klein, die Sharp kann zwar recht schnell geschwenkt werden, aber ich habe den Eindruck das bei einer Schwenkgeschwindigkeiten unter 80 cm /sek. eine optimale Ortung erreicht wird.
Einstellungen auf stark mineralisierten Boden:
Die besten Ergebnisse hatte ich auf diesem stark verschrotteten Bereich mit den unten aufgeführten Einstellungen.
Iron Threshold: auto
Silencer: 0
Sens: 3-4 Uhr
Ground: 12 Uhr
Iron Volume: 11 Uhr
Preis-/Leistungsverhältnis:
Der Preis der NEL 5" Sharp liegt ca. 45% unter dem der annähernd vergleichbaren XP Spule und die Leistung ist meiner Meinung nach noch besser. Was soll man da mehr schreiben?
Erster Eindruck:
Nach 5 Stunden Suche war ich überrascht wie gut diese kleine Spule die Signale trennt. Sie ist der XP Ellipse um etliches überlegen. Bevor ich die NEL Sharp in diesem Bereich getestet habe, suchte ich den Bereich mit der 22er XP Standartspule und der XP Ellipse ab. Mit beiden Spulen hatte ich auf einem Bereich von ca. 25 x 10 Metern absolut keine grabungswürdigen Signale mehr. Mit der NEL Sharp kamen dann noch mal im ersten Durchgang ca. 20 interessante Funde und ich habe den Eindruck da kommt bei einer flächendeckenden Absuche noch einiges mehr ans Tageslicht...
Ich freue mich auf die nächsten "abgesuchten" Flächen



