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Extreme Anstrengungen den Deus anzupassen

Allgemeines zu Metalldetektoren. Für markenspezifische Diskussionen bitte die Unterforen nutzen.

Beitragvon Wallenstein » Mi 23. Apr 2014, 22:24

Viele Deus-Besitzer treiben einen wahnsinnigen Aufwand auf um ihren Metalldetektor anzupassen. Fast wöchentlich kommen neue Anhängigkeiten in den Einstellungen hoch und werden ausdiskutiert. Mein Eindruck ist, dass manche Sondengänger ihren Deus "verbiegen". Ändert man einen Parameter, so hat dies wieder Auswirkungen auf andere Eigenschaften. Folge: Man kommt aus dem Testen und Ändern gar nicht mehr heraus.

Aktuell ist man unzufrieden mit dem Hersteller, da er nicht jedem Programmänderungswunsch nachkommt. Dabei bedenken viele nicht, dass Metalldetektoren universal einsetzbar und einigermaßen leicht und sicher bedienbar sein müssen.

Unser Hobby nennt sich "Schatzsuche mit Metalldetektor" und nicht "Einstellen eines Deus". Von daher würde ich das Standardprogramm GMP nehmen - fertig. Die gewonnene Zeit lieber ins Recherchieren und Suchen stecken, alles andere ist Gerätefetischismus.
Jens Diefenbach
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Metalldetektor EuroTek PRO LTE (Werbeeinblendung)


Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Das neue Eurotek Pro Modell 2014 mit der Zusatzbezeichnung "LTE" hat eine hohe Festigkeit gegenüber der Störstrahlung aus dem im Aufbau befindlichen LTE-Handynetz.

Wissenswert: Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch!

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




Beitragvon Ebinger1 » Mi 23. Apr 2014, 23:27

Aber im "Goldmaxx Power Programm" kommt der DEUS dann aber nicht an die Leistung des imitierten GMP heran.

Wenn ich dann noch schaue welche Vielfallt an Spulen für den GMP zur Verfügung stehen, dann kommt der Deus fast komplett ins Hintertreffen.

Einen Vorteil hat er dann noch: Das geringe Gewicht.

Den Deus werde ich mir kaufen wenn ich auf meinen Suchbereichen nichts mehr finde.
Dafür habe ich dort ein wenig Schrott liegen lassen.
Dann kann ich wenigstens noch ein wenig mit den Einstellungen spielen... :mrgreen:
*

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Beitragvon Markus » Do 24. Apr 2014, 09:30

Guten Morgen Zusammen,

ganz kurz da ich zum Tierartz muß, Also wenn man zb. meine Programme Acker, Wald, Wiese verwendet hat man man schon fast das Maximum was der Deus bringt bekommen
alles andere wäre nur noch Feintunning was zur Zeit durch die Aktuelle Software nicht geht, aber das ist auch nicht so tragisch da es sowieso nicht viel mehr bringen würde.
Darum der DEUS ist so wie er ist gut genauso wie all die anderen XP-Detektoren.

Gruß Markus
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Beitragvon Adebar » Do 24. Apr 2014, 10:57

Hallo!

Ich zitiere mich mal selber aus dem BFF, wo ähnliche Gedanken wie die von Jens eingeflossen sind.

>>>...

Es ist nur so, daß ein paar Dinge lästig sind, das Problem bei XP bekannt ist, es abgestellt werden könnte, es aber nicht abgestellt wird, weil: "sich überforderte Nutzer dann beschweren würden, die mit den neuen Funktionen nicht klar kämen, und dann auch noch eine neue Bedienungsanleitung geschrieben werden müßte" (Originalzitate von XP, zusammengefaßt).

Nur zwei Beispiele:
- der bereits angeschnittenene Eisenvorfilter. Er sorgt dafür, daß Kleinsteisen "halb" diskriminiert wird. Heißt, Nägel usw. geben halb abgestorbene, knackende und kaum reproduzierbare Mischsignale. Will man eine Stelle komplett reinigen, z.B. weil ein ehemaliges Wildgatter dämlicherweise über einem Streu-Kleinmünzenhort zum liegen kam und die Drahtreste die Münzen teilweise "verschlucken", klappt das nur mit Vollton und Disk 0 so einigermaßen. Mir sind "normale" Töne aber einfach lieber, daher ist's für mich eher eine Notlösung.
In der V3.0 Betaversion war der Vorfilter abschaltbar. Wegen Beschwerden engl. Betatester wurde dieses sinnvole Feature wieder entfernt. Wäre er analog zum Bodenfilter einfach zu- und abschaltbar wäre doch jeder zufrieden, oder nicht?

- die Leitwertfixierung ID Fix. Sie gleicht auf allen Frequenzen die Leitwerte auf 18Khz - Niveau an, ist ja hinlänglich bekannt. Leider beginnt bei 18KHz der Bereich Folie erst bei ca. LW 40. Heißt, der Bereich 0-40 ist praktisch uninteressant, weil selbst kleine Billonmünzen zumeist höher liegen.
Besser wäre es, die Fixierung wahlweise an die 4 oder 8 KHz zu koppeln. Hier ist der Leitwertbereich deutlich gestreckter, Folie usw. kommt schon bei LW 30 oder tiefer. Man hat bessere Möglichkeiten, die 5 möglichen Töne sinnvoll unterzubringen.
Aber: XP will es nicht wahlweise koppelbar machen, weil diese Zusatzfunktion in der Anleitung dokumentiert werden müßte.

Und das ist halt schade. Es wäre relativ einfach, diese verhältnismäßig kleinen Änderungen einzubauen, was ein echter Zugewinn wäre. Aber man will nicht... "

"Ich verstehe das Problem auch nicht. Mein Deus macht Piep, wenn da Metall drunterliegt. Find ich ganz gut gelöst und meine Funde sind auch ganz nett..."

Das ist schön.

Aber nochmal: niemand der in diesem Treat Beteiligten und (ich glaube) auch niemand der Beteiligten in den "10 Seiten-Treats" hat geschrieben, daß der Deus kein gutes Gerät ist!
Natürlich schätze ich den Deus, sonst hätte ich nicht zwei davon!

Natürlich macht er "piep". Das ist doch gar nicht die Frage und nicht das Problem.

Es geht darum, kleine Verbesserungen zu erreichen. Potential gibt es z.B.:
- der Eisenerkennung. Großeisen in größerer Tiefe und Kronkorken sind mit dem GMaxx2 und konzentrischer Spule einfach eindeutiger zu erkennen.
- die Problematik (oben schon erwähnt) korrodierte Draht- und Nagelreste fast nicht bergen zu können, wenn es gute Gründe gibt, dies zu tun
- und eben die (mir wichtige) Veränderung, ID Fix an ein anderes Niveau koppeln zu können. Jetzt hat man seit V3.0 schon 5 Töne, kann sie aber mit ID Fix "Ja" nicht sinnvoll unterbringen, ohne daß jedes Objekt mit einem Mischton daherkommt.

Ich will nicht, daß XP eine Waschmaschine im Deus integriert. Aber ein bißchen Luft nach oben bezüglich Updatemöglichkeiten sehe ich schon.

Und: niemand ist gezwungen, sich mit der Möhre massiv auseinander zu setzen. Wer auch so zufrieden ist, möge die Werksprogramme unverändert nutzen. Er findet auch so, keine Frage. <<<

Grüße,
Dierk
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Beitragvon Wallenstein » Do 24. Apr 2014, 12:29

Ich sehe eine große Gefahr, dass man den Detektor auf eine Einzelaufgabe hin trimmt, aber dabei andere Eigenschaften unbemerkt verschlechtert. Ganz wichtig für den Hersteller ist, das Gerät möglichst "Userkompatibel" zu machen. Jede neue Funktion oder Änderung erhöht vermutlich die Reklamations-/Beschwerderate.

Ein einfaches Beispiel: Detektoren haben gelegentlich Probleme mit nassem Gras weil dieses den Detektor ein leitfähiges Objekt im Eisenbereich vortäuscht. Wenn der Hersteller es programmtechnisch ausfiltert wie beim Deus wird kundenseitig gemeckert. Überlässt man es dem mündigen Kunden den Disk in diesem speziellen Fall selbst zu erhöhen wird auch gemeckert. Von daher ist der Hersteller fast immer in einer Zwickmühle.
Jens Diefenbach
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Beitragvon matt. » Do 24. Apr 2014, 12:47

Markus hat geschrieben:Guten Morgen Zusammen,

ganz kurz da ich zum Tierartz muß, Also wenn man zb. meine Programme Acker, Wald, Wiese verwendet hat man man schon fast das Maximum was der Deus bringt bekommen
alles andere wäre nur noch Feintunning was zur Zeit durch die Aktuelle Software nicht geht, aber das ist auch nicht so tragisch da es sowieso nicht viel mehr bringen würde.
Darum der DEUS ist so wie er ist gut genauso wie all die anderen XP-Detektoren.

Gruß Markus




Genau so wie andere sonde...nicht nur xp..du mit dein deus immer :lol: :ironie :winken:
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Beitragvon Adebar » Do 24. Apr 2014, 14:54

Hallo Jens,

nun, es gibt ja genug User, die nur die Werksprogramme nutzen oder mit den Möglichkeiten vom Lite zufrieden sind. Warum auch nicht -Suum Cuique.

Aber ich denke, wer soweit eintaucht in die SW, um diesen Vorfilter auszuschalten, weiß sicher, warum er das in diesem Fall tut. Und: ich glaube auch nicht, daß man das dauerhaft tun möchte.

Probleme gibt es allenfalls dann, wenn man einfach nur fremde Programmvorschläge ungeprüft und ohne hinterfragen (und ohne sie verstanden zu haben) kopiert - und dann nicht klarkommt - aber dem ist natürlich auch nur schwer zu helfen.

Natürlich hat der Deus viele Parameter, die es gilt bei Laune zu halten. Aber dafür hat man ja nun die Möglichkeit, ihn auf sich zurecht zu trimmen.

Bei dem Rat, nur das Goldmaxxprogramm zu nutzen, frage ich mich: warum nutze ich dann nicht gleich den "echten" GMP?
Sooo schwer ist er ja nun auch nicht. Und: hat eine breite Spulenpalette, die durchaus Sinn macht. Suchen im Flachwasser ist kein Problem und je nach Spule geht er auch etwas tiefer.

Wo ist also der Vorteil, wenn man die Werksprogramme nicht verläßt?

Nur das Spulenkabel?
Stört mich beim Teleskopgestänge überhaupt nicht!

Gewicht? Gut, vielleicht. Dafür ist er super ausbalanciert. Auch ein wichtiger Aspekt.

Funkkopfhörer? Haben beide. Der Ws1/2 ist sogar günstiger und leichter.

Akku? Habe ich bei beiden "Altgeräten" mit 10 Zellen NimH selbst nachgerüstet. Klappt gut.

Grüße,
Dierk
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