Seite 1 von 1

Serienstreuung bei Metalldetektoren

BeitragVerfasst: So 5. Jan 2014, 23:51
von Ebinger1
In den letzten Wochen ist hier immer mal wieder das Thema Serienstreuung / Leistungsunterschiede bei verschiedenen Metalldetektoren gleicher Bauart (z.B. Garrett ACE 150 und 250, Deus,...) aufgekommen.

Teilweise wurde dies auf die Suchspulen geschoben aber ich denke die Elektronik hat auch einen nicht unerheblichen Einfluss.

Wie kann man diese Streuung genau erklären und messen :?: :?: :?:

Wer hat Vorschläge / Erfahrungen / Ideen :?: :?: :?:

Re: Serienstreuung bei Metalldetektoren

BeitragVerfasst: Mo 6. Jan 2014, 00:04
von Adebar
Hallo,

gut, beim Deus ist's ja eins. Die tatsächliche, maßgebliche Elektronik sitzt ja jeweils in der Spule.

Fest steht: ich hatte und habe beim Deus solche Streuungen mit gleicher Fernbedienung und verschiedenenen Spulen.

Interessant wäre noch die große Frage der Alterung. Elkos z.B. verlieren ja ihre Kapazität mit dem Alter. Wie lange kann ich einen gepflegt behandelten Detektor nutzen, ohne daß sich die Leistung verändert?

Grüße,
Dierk

Re: Serienstreuung bei Metalldetektoren

BeitragVerfasst: Mo 6. Jan 2014, 00:09
von Ebinger1
Neben den werksseitigen Streuungen sollten wir wie von Adebar angerissen auch die Alterungserscheinungen / Beeinträchtigungen durch Umwelteinflüsse betrachten...
Interessanter Aspekt :thumbup :thumbup

Re: Serienstreuung bei Metalldetektoren

BeitragVerfasst: Fr 10. Jan 2014, 23:06
von Ebinger1
Noch ein paar Ideen / Theorien in der Luft :?: :?: :?:

Re: Serienstreuung bei Metalldetektoren

BeitragVerfasst: Do 10. Apr 2014, 09:25
von Ebinger1
Angenommen die Serienstreuung bei einer Metalldetektorbaureihe wäre nur 5%...

dann kommt da schon richtig was zusammen.

Betrrachten wir nur mal die Eindringtiefe und rechnen mal ein wenig.


Tifenleistung auf einen röm. Denar: 20 cm
Diff. zw. bestem und schlechtestem Gerät der Serie: 2 cm das scheint ja auf den ersten Blick nicht so viel zu sein...

Bei 5 gelaufenen km und einer 30er Spule und einer Überlappung von 5 cm sind das aber schon mal 20.000 Einzelschwenks. Bei einer Schwenkbahn von 1,5 Metern sind das dann 7.500 m² abgedeckte Fläche.

bgesuchte Fläche:
minimal bei -5%: 1.425 m³
Mittelwert: 1.500 m³
maximal bei +5%: 1.575 m³

Der Unterschied vom schlechtesten zum besten Wert sind also 150 m³.

Das sind bei nur 50 Suchtagen im Jahr mal eben 7.500 m³
(Wenn man sich dann mal überlegt was man in so einer Masse Erde alles verstecken kann... :mrgreen: )

Das macht nachdenklich... und hier haben wir nur mal die Tiefenleistung betrachtet.
Da wären ja noch Kleinteileempfindlichkeit, Reaktionsgeschwindigkeit, Tonausgabe, Leitwerte, EMI Empfindlichkeit, ...

Re: Serienstreuung bei Metalldetektoren

BeitragVerfasst: Do 10. Apr 2014, 10:01
von Adebar
Hallo,

das ist schon richtig. Aber vermutlich etwas verzerrt.

Betrifft es ja nur eine geringe Zahl von Objekten, die wirklich in diesem Grenzbereich liegen. Ich vermute, daß 70-95% aller Einzelmünzen und sonstigen "Kleinfunden" im Bereich von 0-15cm liegen.
Und nur die tatsächlich tieferen fallen dann dem zu, der hier einen Tiefenvorteil hat.

Heißt unter'm Strich:
Selbst nach Jahren wird dieser Vorteil durch andere Aspekte möglicherweise zunichte gemacht, z.B. Fundgebiet, Glück, Schwenkverhalten und angestrebte Ziele spielen hier vermutlich mehr 'rein.

Aber es ist natürlich ein Aspekt, ja. Und, wenn man kann, sollte man daran arbeiten, auch diesen positiv zu beeinflußen. Schon alleine, weil der Kopf mitspielt und man sich besser aufgestellt fühlt, was die Motivation erhöht.

Grüße,
Dierk