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Erfahrungsbericht NEL DD Sharpshooter am Eurotek Pro

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Beitragvon devaiting » So 29. Mär 2015, 16:59

Hallo liebe Gemeinde,

kurzer Erfahrungsbericht zur NEL Sharpshooter Spule an meinem EuroTek PRO LTE im Vergleich zur Rundspule.

Ich habe mir einfach mal eine neue Spule gegönnt um zu sehen, welche Vorteile ich daraus ziehen kann. Ursprünglich wollte ich eine Spule für mehr Suchtiefe haben. Die 700 Gramm der nächst-tieferen Spulen (z.b. NEL Tornado) hat mich aber ein bisschen abgeschreckt und ich habe mich für eine gerade mal 100g schwerere Spule (im vergleich zur Rundspule) von NEL entschieden, die ja auf diversen Plattformen durchaus positive Kritik erlangt hatte. Eine Suchtiefenverbesserung gibt es hier zwar nicht, aber auch keine Verschlechterung. Dafür liegen die Vorteile ganz woanders, wie ich hier erläutern möchte.

Ich habe die Spule neu für 125 EUR inkl. Versand erstanden. Kaum angekommen und ausgepackt ist mir vor allem der bereits vorhandene Spulenschutz (der ja sonst auch nochmal 20 EUR kostet) aufgefallen. Auch eine Kappe für den Stecker ist dabei, damit Feuchtigkeit und Dreck draussen bleiben (fehlt bei der beim ET mitgelieferten Rundspule gänzlich). Ebenso dabei, ein NEL-Klettband. Vermutlich um die Kabel am Gestänge zu fixieren? :gruebel: Ich finde, die Kabel sind durch das Winden genug fixiert ... aber wer gern Werbung nach außen trägt, kann auch sicher das Band noch drumfummeln :D

Ich habe meine Rundspule abgemacht und die von der Rundspule benutzten Gummis und Schrauben weiterverwendet um die DD Spule zu fixieren. Das war aber ein Fehler, denn die von NEL mitgelieferten Gummiringe sind etwas dicker, weshalb sich die Spule mit den anderen Gummis gar nicht richtig feststellen ließen. Die Schrauben gehen zwar rein theoretisch, sind aber etwas länger als die Originalen.

Ein weiteres Jammern auf hohem Niveau wäre wohl bei der Kabellänge angebracht, diese ist doch schon länger als bei der Rundspule. Das liegt aber sich daran, dass man mit einer Spule mehrere Modelle abdecken möchte und dort das Gestänge eventuell größer ist. Alles kein Problem, ein paar mehr engere Windungen am Gestänge und das Problem ist aus der Welt.

Ansonsten ist mir äußerlich nichts weiter aufgefallen, die Spule und das Kabel scheinen sauber und wasserdicht verarbeitet zu sein.

Jetzt aber zum sondeln

Ja, man merkt auch 100g Gewichtsunterschied am Fuße des Gestänges, aber das ist halb so wild und vor allem kein Vergleich dazu, was man sich mit einer Spule antut, die mehr als 500g mehr wiegt. Das Schwenken geht trotzdem noch sehr angenehm von der Hand.

Signalverhalten

Ich laufe noch nicht allzulange mit dieser Spule und kann nicht zu 100% sagen, ob sich einige Leitwerte verschieben. Abziehlaschen und Euromünzen kommen aber zumindest genauso rein wie vorher. Was mich aber extrem stört ist, dass zusätzlich Kronkorken im Endstadium teilweise wie Münzen reinkommen, das war bei der Rundspule definitiv nicht so, ein direkter Vergleich hat das gezeigt.
Das heisst aber nicht, das man nicht lernen kann, auch diese Signale von echten Münzen zu trennen, es ist nur so, dass ich mir darum vorher keinen Kopf machen musste, weil Kronkorken eh immer sogut wie immer als Eisen reinkamen.
Dazu kommt, dass Kronkorken je nach Verrottungsgrad und Legierung zwischen 80 und 99 reinkommen, da liegen leider auch sehr viele andere interessante Sachen.

Ansonsten ist diese Spule aufgrund des Kufen-förmigen Suchbereichs sehr Kleinteileempfindlich ... ich habe auch schon 1qmm Alufolie auf 15cm Tiefe gegraben oder Sachen im Aushub gehabt, die ich mit bloßen Augen kaum erkennen konnte.
Ein ganz klares Plus für die Signaltrennung, die hier wesentlich besser ist als mit dem kegelförmigen Bereich der Rundspule.

Pinpointing

Ich muss sagen, das Pinpointing ist mit dieser Spule wesentlich schwieriger als mit der Rundspule. Ich habe mich die ersten Stunden seeeeeeehr schwer getan. Ein genaues orten ist von einer Seite fast nicht möglich, ich bevorzuge hier die X-Methode indem man sich 90° dreht und so im Schnittpunkt das Objekt ausmachen kann. Das ist zuverlässig, aber eben auch aufwändiger. Leider funktioniert für mich auch nicht wirklich die Methode, in der man versucht, die Spitze der DD als Referenz zu nehmen, da auch das für unterschiedliche Objekttiefen nicht immer genau ist.

Wo würde ich die Spule in Zukunft einsetzen?

Auf Stränden, Wiesen und Felder, die keinenregelmäßigen Partymarathon mitmachen. Kronkorken würden mich hier in den Wahnsinn treiben.
Hier zieht vor allem der Kleinteile-und Flächenabdeckungs-Vorteil!

Wo würde ich die Spule nicht einsetzen?

Auf den oben genannten Partywiesen oder dicht bewachsenen Wäldern, hier macht sich die Rundspule besser.

Zusammenfassung

Pro
- viel bessere Signaltrennung gerade auf schrottigen Gebieten
- höhere Flächenabdeckung durch den schmalen, langen Suchbereich
- höhere Kleinteilempfindlichkeit
- Spulen-und Kappenschutz bereits mitgeliefert
- wasserdicht
- kein Tiefenverlust, aber auch kein Tiefengewinn

Kontra
- höheres Gewicht (spürbar, aber nicht dramatisch)
- Kronkorken-Sensitivität


Für mich hat sich der Kauf definitiv gelohnt, schon alleine deswegen, dass ich situationsbedingt auf eine andere Spule zurückgreifen kann. Eine ultimative Spule ist auch diese nicht, eine sinnvolle Ergänzung allemal. Wer also ein paar Euro übrig hat, sollte ruhig ein Sortiment erweitern, sofern das für die persönlichen Suchbereiche überhaupt Sinn macht.

Grüße
devaiting Offline

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Information

Metalldetektor EuroTek PRO LTE (Werbeeinblendung)


Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Das neue Eurotek Pro Modell 2014 mit der Zusatzbezeichnung "LTE" hat eine hohe Festigkeit gegenüber der Störstrahlung aus dem im Aufbau befindlichen LTE-Handynetz.

Wissenswert: Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch!

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!





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