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Anfänger mit dem Eurotek Pro

Offizielles Forum von Teknetics für Deutschland, Österreich, Schweiz.

Beitragvon Harlekin » So 3. Mai 2015, 19:08

Hallo zusammen,

Nun sind knapp 8 Wochen vergangen seit dem ich mir (als absoluter Anfänger) einen Metalldetektor bestellt habe.

Aber erstmal:
Tagelange Recherchen im Internet zu diesem Hobby und dem passenden Detektor.
Das Durchlesen etlicher Testberichte.
Gefühlte 1000 unterschiedliche Meinungen in Foren wie diesem hier...

Und dann:
Händler gefunden. Gutes Gefühl. Ab in den Warenkorb. Klick. Kein Zurück Mehr :?

Am Tag des jüngsten Gerichts:
Postbote klingelt. Das Herz klopft.
Was bitte ist das für ein Päckchen ? Es ist so leicht ?
Aber der Absender passt !
Ein mulmiges Gefühl beschleicht mich - war es doch ein Fehler solch eine Geldsumme für ein teils kontroverses Hobby auszugeben ?
Ich öffne das Päckchen. Sieht irgendwie wie ein billiges Spielzeug aus. Mein mulmiges Gefühl wird stärker.
Doch schon nach wenigen Sekunden weicht dieses Gefühl wieder der vorangegangen Freude als ich mich mit dem Thema sondeln beschäftigt hatte.
Die Bauteile sehen gut aus, die Qualität überzeugt. Es liegt die amerikanische Anleitung als auch eine vom Händler selbst erstellte deutsche Anleitung bei.
Sehr professionell gemacht, mit vielen Tips und einer guten Aufbauanleitung.
Der Detektor ist in wenigen Minuten problemlos zusammengebaut. Selbst wer 2 linke Hände haben sollte kann das locker bewerkstelligen.
"Wow", denke ich mir, das Ding ist leicht, liegt gut im Arm, und kann schnell auseinandergebaut werden. Also los...Rucksack raus und raus zur Tür...
HALT !
Wie war das mit der SENS-Einstellung und dem Diskriminieren ?
Habe ich die richtige Batterie ? Mit oder ohne Kopfhörer ? Habe ich das passende Grabungswerkzeug ?
EGAL !
Detektor rein in den Kofferraum, 9-Volt-Batterie von VARTA wird schon passen, der Spielzeug-Spaten vom Sohnemann wird schon reichen...

So stehe ich am nächstbesten Waldrand, setze die Batterie ein und drücke auf den Button zum einschalten.
Zahlen bewegen sich: es piepst zur Kontrolle.
Ich erkenne links eine Tiefentabelle, in der Mitte (auch für Blinde zu erkennen) eine Leitwertanzeige, rechts der Batteriestatus.
Ich gehe ein paar Schritte los und schwenke den Detektor so als wäre ich ein Blinder der seinem Stock nicht ganz traut.
Kopfhörer habe ich keinen, der Detektor piepst laut, mal stumpf, mal hoch, die Leitwertanzeige bewegt sich zwischen 10 und 45.
Ich schwenke in die andere Richtung und ich höre einen lauten hohen Ton, die Anzeige steht fast auf 90.
Das Glück des Dummen ? Oder doch der Schatz des Jahrhunderts ?
Ich nehme meinen Spielzeug-Spaten und buddel drauf los, hebe einen Erdklumpen und Steine aus dem kleinen Loch und gucke. Nichts.
Ich schwenke den Detektor wieder über das Loch. Nichts. Häh ?!?
Mir kommt der Geistesblitz: Pinpoint Funktion !
Ich drücke auf den passenden Button am Display und das Gerät macht nun richtig schrille Töne, die sich erhöhen sobald ich über den Erdklumpen schwenke.
Die Zentimeteranzeige zeigt 5 an. Ich lege den Detektor ab und bücke mich über den Erdklumpen, meine Hände ertasten etwas metallisches.
Nun halte ich tatsächlich meinen ersten Fund in den Händen:
Ein rotes Drehrad mit Gewinde, vermutlich von einem alten Dreirad oder einem Bollerwagen ?
Spielt keine Rolle denn ich habe etwas gefunden was in der Erde lag. Jahrelang und von niemanden mehr wahrgenommen.
So viel Enthusiasmus beflügelt und ich nehme Fahrt auf.
Nach gut 45 Minuten habe ich mehrere Kronkorken, ein Stück Alufolie, eine Edelstahlmutter, einen alten Niveau-Dosendeckel und ein komisch verformtes undefinierbares Metallteil ausgegraben.

Mein erster Eindruck: dieses Hobby kann funktionieren und der EuroTek PRO scheint seine Arbeit gut zu verrichten :jump:

Die nächsten Tage verbringe ich damit viel zu probieren und meinen EuroTek PRO besser kennenzulernen.
Wald, Wiese, Seeufer - kein Meter Boden ist vor mir sicher.
Ich finde sehr viel Zivilisationsmüll - wann sollte der erste gute Fund kommen ?
Der EuroTek PRO soll doch ein wahrer Münzfinder sein !

Eines Abends an einem Waldstück neben einer alten Bahnlinie suchte ich ein Weilchen. Na toll, Kronkorken und Alufolie.
Ich wollte gerade frustriert abbrechen als mein Detektor (nun hatte ich bereits Kopfhörer im Einsatz) ein vielversprechendes Signal gab.
Der Spielzeug-Spaten wich mittlerweile einer gut verarbeiteten Grabehacke, die nach guten 3 Zentimeter eine Münze frei legte.
Eine 10 Pfennig Reichsmark Münze !
Zu Hause legte ich diese höchst unprofessionell in die erstbeste von google empfohlene Lösung hinein, um nach ein paar Minuten ein rundes Nichts in Händen zu halten :gruebel:

Von da an ging die Intensivierung des Hobbys und die Suche erst richtig los :mrgreen:

Mittlerweile werden die Funde immer besser, der Müll weniger und man bekommt so langsam ein Gefühl wo man suchen sollte und wo besser nicht.
Und der Spaß wird jedesmal größer. Und man trifft auf unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Meinungen während der Suche.
Zum Glück hatte ich bisher keine Negativereignisse und nur 2 Funde aus dem Militaria Bereich (alte Patronenhülsen) auf die ich nicht gerade scharf bin.
Und natürlich vergößert sich zu meiner Freude die Münzsammlung mit jedem Gang in die freie Natur ;)

Mein Fazit zum EuroTek PRO:
+ sehr leicht
+ gut verarbeitet
+ schnell zusammengebaut (ideal für den Rucksack)
+ tolles Display
+ einfache Handhabung
+ lange Batterielaufleistung im Kopfhörerbetrieb
+ Pinpoint Funktion erleichtert das Suchen und ist sehr genau
+ in der Nähe von Mobilfunkmasten und anderen Störquellen problemlos nutzbar
+ schnelle Sucherfolge
+ sehr gutes Sensibilitäts- und Diskriminierungsverhalten
- ohne Kopfhörer sehr laut
- 6,3mm Buchse benötigt i.d. Regel einen Adapter für den Kopfhörer
- leichtes Störverhalten im Gras oder bei kurzen Berührungen
- Tiefenanzeige ungenau
- Zeigt Aluminium und Edelstahl oft als Eisen an
- Leitwert von Gold variiert extrem (selbst bei demselben Gegenstand)

Unter'm Strich ein absolut empfehlenswertes Gerät für den Anfänger, das schon nach kurzer Zeit motiviert zum weitersuchen.

Noch ein Wort zu meiner Ausrüstung:
Varta High Energy 9V Batterie für je € 4,99
Panasonic In-Ear-Kopfhörer mit Lautstärkeregler für € 12,99
6,3mm/3,5mm Klinkenadapter von HQ Products für € 4,99
Grabehacke aus dem Hornbach Baumarkt für € 9,99
Spielzeug-Spaten aus dem Müller Drogeriemarkt für € 4,99

Meine bisherigen Suchorte:
- Waldwege
- Wiesenwege
- Seeufer (noch keine Badeseen)

Demnächst geht es mal dorthin:
- Spielplatz
- Badesee
- Park

Meine Region:
Kempten im Allgäu, Bayern

Wer es bis hierhin geschafft hat ohne einzuschlafen: DANKE fürs mitlesen :winken:

Es grüßt,

Der Harlekin
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Metallsonde: EuroTek PRO

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Metalldetektor EuroTek PRO LTE (Werbeeinblendung)


Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Das neue Eurotek Pro Modell 2014 mit der Zusatzbezeichnung "LTE" hat eine hohe Festigkeit gegenüber der Störstrahlung aus dem im Aufbau befindlichen LTE-Handynetz.

Wissenswert: Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch!

Leistungsdaten:
- Empfindlichkeit und Diskriminator regelbar
- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
- Ein "Overload" Alarm Ton warnt von großen Metallen in der Nähe der Spule
- Unerwünschte Metalle (z.B. Nägel, Alufolie) kann man im Disc Mode ausblenden
- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
- Stabiler Handgriff und 3-teiliges verstellbares Gestänge, Gewicht ca. 1,1 Kg
- 20cm Rundspule ermöglicht eine hohe Kleinteileempfindlichkeit bei guter Suchtiefe
- Wasserdichte Spule für die Suche am Strand oder Badesee
- Frequenz 7,8 kHz, dadurch annähernd gleich hohe Empfindlichkeit auf Gold und Silber
- Kopfhöreranschluß (Lautsprecher wird dann automatisch abgeschaltet)
- Batteriezustandsanzeige im Display ständig zu sehen
- Läuft mit den preiswerten 9V Blockbatterien aus dem Discounter (Betriebszeit ca. 20 bis 25 Stunden)

Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




Beitragvon Euronenjäger » So 3. Mai 2015, 22:37

Badeseen und Spielplätze sind ein lohnendes Suchgebiet.
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Metallsonde: Teknetics Gamma 6000

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Beitragvon devaiting » So 3. Mai 2015, 23:20

Harlekin hat geschrieben:Hallo zusammen,

Nun sind knapp 8 Wochen vergangen seit dem ich mir (als absoluter Anfänger) einen Metalldetektor bestellt habe.

Aber erstmal:
Tagelange Recherchen im Internet zu diesem Hobby und dem passenden Detektor.
Das Durchlesen etlicher Testberichte.
Gefühlte 1000 unterschiedliche Meinungen in Foren wie diesem hier...

Und dann:
Händler gefunden. Gutes Gefühl. Ab in den Warenkorb. Klick. Kein Zurück Mehr :?

Am Tag des jüngsten Gerichts:
Postbote klingelt. Das Herz klopft.
Was bitte ist das für ein Päckchen ? Es ist so leicht ?
Aber der Absender passt !
Ein mulmiges Gefühl beschleicht mich - war es doch ein Fehler solch eine Geldsumme für ein teils kontroverses Hobby auszugeben ?
Ich öffne das Päckchen. Sieht irgendwie wie ein billiges Spielzeug aus. Mein mulmiges Gefühl wird stärker.
Doch schon nach wenigen Sekunden weicht dieses Gefühl wieder der vorangegangen Freude als ich mich mit dem Thema <a href="http://www.sondeln.org" alt="sondeln mit Metalldetektor">sondeln</a> beschäftigt hatte.
Die Bauteile sehen gut aus, die Qualität überzeugt. Es liegt die amerikanische Anleitung als auch eine vom Händler selbst erstellte deutsche Anleitung bei.
Sehr professionell gemacht, mit vielen Tips und einer guten Aufbauanleitung.
Der Detektor ist in wenigen Minuten problemlos zusammengebaut. Selbst wer 2 linke Hände haben sollte kann das locker bewerkstelligen.
"Wow", denke ich mir, das Ding ist leicht, liegt gut im Arm, und kann schnell auseinandergebaut werden. Also los...<a href="http://www.detektorversand.com/shop.pl?product=show&id=ruckdis-a&link=schatzsucher.org-textersetzung" alt="Rucksack"><i><u><B>Rucksack</B></u></i></a> raus und raus zur Tür...
HALT !
Wie war das mit der SENS-Einstellung und dem Diskriminieren ?
Habe ich die richtige Batterie ? Mit oder ohne Kopfhörer ? Habe ich das passende Grabungswerkzeug ?
EGAL !
Detektor rein in den Kofferraum, 9-Volt-Batterie von VARTA wird schon passen, der Spielzeug-Spaten vom Sohnemann wird schon reichen...

So stehe ich am nächstbesten Waldrand, setze die Batterie ein und drücke auf den Button zum einschalten.
Zahlen bewegen sich: es piepst zur Kontrolle.
Ich erkenne links eine Tiefentabelle, in der Mitte (auch für Blinde zu erkennen) eine Leitwertanzeige, rechts der Batteriestatus.
Ich gehe ein paar Schritte los und schwenke den Detektor so als wäre ich ein Blinder der seinem Stock nicht ganz traut.
Kopfhörer habe ich keinen, der Detektor piepst laut, mal stumpf, mal hoch, die Leitwertanzeige bewegt sich zwischen 10 und 45.
Ich schwenke in die andere Richtung und ich höre einen lauten hohen Ton, die Anzeige steht fast auf 90.
Das Glück des Dummen ? Oder doch der Schatz des Jahrhunderts ?
Ich nehme meinen Spielzeug-Spaten und buddel drauf los, hebe einen Erdklumpen und Steine aus dem kleinen Loch und gucke. Nichts.
Ich schwenke den Detektor wieder über das Loch. Nichts. Häh ?!?
Mir kommt der Geistesblitz: Pinpoint Funktion !
Ich drücke auf den passenden Button am Display und das Gerät macht nun richtig schrille Töne, die sich erhöhen sobald ich über den Erdklumpen schwenke.
Die Zentimeteranzeige zeigt 5 an. Ich lege den Detektor ab und bücke mich über den Erdklumpen, meine Hände ertasten etwas metallisches.
Nun halte ich tatsächlich meinen ersten Fund in den Händen:
Ein rotes Drehrad mit Gewinde, vermutlich von einem alten Dreirad oder einem Bollerwagen ?
Spielt keine Rolle denn ich habe etwas gefunden was in der Erde lag. Jahrelang und von niemanden mehr wahrgenommen.
So viel Enthusiasmus beflügelt und ich nehme Fahrt auf.
Nach gut 45 Minuten habe ich mehrere Kronkorken, ein Stück Alufolie, eine Edelstahlmutter, einen alten Niveau-Dosendeckel und ein komisch verformtes undefinierbares Metallteil ausgegraben.

Mein erster Eindruck: dieses Hobby kann funktionieren und der <a href="http://www.detektorversand.com/shop.pl?product=show&id=meteurp-a&link=schatzsucher.org-textersetzung" alt="Metalldetektor EuroTek PRO"><i><u><B>EuroTek PRO</B></u></i></a> scheint seine Arbeit gut zu verrichten :jump:

Die nächsten Tage verbringe ich damit viel zu probieren und meinen <a href="http://www.detektorversand.com/shop.pl?product=show&id=meteurp-a&link=schatzsucher.org-textersetzung" alt="Metalldetektor EuroTek PRO"><i><u><B>EuroTek PRO</B></u></i></a> besser kennenzulernen.
Wald, Wiese, Seeufer - kein Meter Boden ist vor mir sicher.
Ich finde sehr viel Zivilisationsmüll - wann sollte der erste gute Fund kommen ?
Der <a href="http://www.detektorversand.com/shop.pl?product=show&id=meteurp-a&link=schatzsucher.org-textersetzung" alt="Metalldetektor EuroTek PRO"><i><u><B>EuroTek PRO</B></u></i></a> soll doch ein wahrer Münzfinder sein !

Eines Abends an einem Waldstück neben einer alten Bahnlinie suchte ich ein Weilchen. Na toll, Kronkorken und Alufolie.
Ich wollte gerade frustriert abbrechen als mein Detektor (nun hatte ich bereits Kopfhörer im Einsatz) ein vielversprechendes Signal gab.
Der Spielzeug-Spaten wich mittlerweile einer gut verarbeiteten Grabehacke, die nach guten 3 Zentimeter eine Münze frei legte.
Eine 10 Pfennig Reichsmark Münze !
Zu Hause legte ich diese höchst unprofessionell in die erstbeste von google empfohlene Lösung hinein, um nach ein paar Minuten ein rundes Nichts in Händen zu halten :gruebel:

Von da an ging die Intensivierung des Hobbys und die Suche erst richtig los :mrgreen:

Mittlerweile werden die Funde immer besser, der Müll weniger und man bekommt so langsam ein Gefühl wo man suchen sollte und wo besser nicht.
Und der Spaß wird jedesmal größer. Und man trifft auf unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Meinungen während der Suche.
Zum Glück hatte ich bisher keine Negativereignisse und nur 2 Funde aus dem Militaria Bereich (alte Patronenhülsen) auf die ich nicht gerade scharf bin.
Und natürlich vergößert sich zu meiner Freude die Münzsammlung mit jedem Gang in die freie Natur ;)

Mein Fazit zum <a href="http://www.detektorversand.com/shop.pl?product=show&id=meteurp-a&link=schatzsucher.org-textersetzung" alt="Metalldetektor EuroTek PRO"><i><u><B>EuroTek PRO</B></u></i></a>:
+ sehr leicht
+ gut verarbeitet
+ schnell zusammengebaut (ideal für den <a href="http://www.detektorversand.com/shop.pl?product=show&id=ruckdis-a&link=schatzsucher.org-textersetzung" alt="Rucksack"><i><u><B>Rucksack</B></u></i></a>)
+ tolles Display
+ einfache Handhabung
+ lange Batterielaufleistung im Kopfhörerbetrieb
+ Pinpoint Funktion erleichtert das Suchen und ist sehr genau
+ in der Nähe von Mobilfunkmasten und anderen Störquellen problemlos nutzbar
+ schnelle Sucherfolge
+ sehr gutes Sensibilitäts- und Diskriminierungsverhalten
- ohne Kopfhörer sehr laut
- 6,3mm Buchse benötigt i.d. Regel einen Adapter für den Kopfhörer
- leichtes Störverhalten im Gras oder bei kurzen Berührungen
- Tiefenanzeige ungenau
- Zeigt Aluminium und Edelstahl oft als Eisen an
- Leitwert von Gold variiert extrem (selbst bei demselben Gegenstand)

Unter'm Strich ein absolut empfehlenswertes Gerät für den Anfänger, das schon nach kurzer Zeit motiviert zum weitersuchen.

Noch ein Wort zu meiner Ausrüstung:
Varta High Energy 9V Batterie für je € 4,99
Panasonic In-Ear-Kopfhörer mit Lautstärkeregler für € 12,99
6,3mm/3,5mm Klinkenadapter von HQ Products für € 4,99
Grabehacke aus dem Hornbach Baumarkt für € 9,99
Spielzeug-Spaten aus dem Müller Drogeriemarkt für € 4,99

Meine bisherigen Suchorte:
- Waldwege
- Wiesenwege
- Seeufer (noch keine Badeseen)

Demnächst geht es mal dorthin:
- Spielplatz
- Badesee
- Park

Meine Region:
Kempten im Allgäu, Bayern

Wer es bis hierhin geschafft hat ohne einzuschlafen: DANKE fürs mitlesen :winken:

Es grüßt,

Der Harlekin



Schöner Bericht und tolles Feedback, ich hoffe, du hast das Gefühl einen guten Kauf gemacht zu haben (so wie ich) bei einigen Punkten muss ich aber gegenhalten :P Bitte köpft mich nicht !!!

Mein Fazit zum EuroTek PRO:
+ sehr leicht -> stimmt
+ gut verarbeitet --> stimmt
+ schnell zusammengebaut (ideal für den Rucksack) --> stimmt
+ tolles Display --> finde ich auch
+ einfache Handhabung --> definitiv sehr leichte Handhabung
+ lange Batterielaufleistung im Kopfhörerbetrieb --> Aber auch so lange Laufleistung (1,5 - 2 Sondeltage bei mir)
+ Pinpoint Funktion erleichtert das Suchen und ist sehr genau --> mit der Rundspule definitiv, mit einer DD Spule leider nur zuverlässig mit Kreuzmethode
+ in der Nähe von Mobilfunkmasten und anderen Störquellen problemlos nutzbar --> in umittelbarer Nähe leider auch nicht ( LTE Masten <200-300m Luftlinie bei voller Sens, habe es selber ertestet) aber das ist mehr als akzeptabel!
+ schnelle Sucherfolge --> finde das nicht sehr aussagekräftig, ein 20 EUR Detektor kommt auf einem Münzfeld auch schnell zu Sucherfolgen^^
+ sehr gutes Sensibilitäts- und Diskriminierungsverhalten --> muss ich mich leider enthalten, diskriminiere leider fast nie, hat zu viele Nachteile
- ohne Kopfhörer sehr laut --> oh ja, einzig wirklich dickes Minus an den Eurotek!
- 6,3mm Buchse benötigt i.d. Regel einen Adapter für den Kopfhörer --> Ich hab mal irgendwo gelesen, das ist so gewollt, weil die Adapter die Sollbruchstellen sollen sein, bevor die Buchse ausleiert, dann lieber der Adapter
- leichtes Störverhalten im Gras oder bei kurzen Berührungen --> Das kann ich absolut nicht nachvollziehen, habe ich noch nie gehabt, höre ich jetzt aber schon zum zweiten mal
- Tiefenanzeige ungenau --> je nach Größe des Objekts, teure Detektoren sind bei kleinen oder großen Teilen auch nicht genauer, viele zeigen deshalb gar keine Tiefe an, weil man es nie zuverlässig sagen kann
- Zeigt Aluminium und Edelstahl oft als Eisen an --> Bist du dir sicher? Dann muss das Alu sehr tief liegen oder sehr klein sein. Alu zeigt meiner zuverlässig zwischen 40 und 60 an wobei 40-55 zu 90% Alufolie ist ... und Edelstahl besteht größtenteils aus Eisen, da wundert mich die Anzeige nicht. Oder meintest du vielleicht Buntmetall?
- Leitwert von Gold variiert extrem (selbst bei demselben Gegenstand) --> je nachdem aus welchen Winkel geschwenkt wird. Gold und Silber kommen leider oft in schrottigen Leitwertbereichen rein, oft auch wie eine Aluminium Abziehlasche oder ähnlichem


Insgesamt ein Detektor mit wenigen Schwächen und sehr sehr gutem Preis Leistungsverhältnis.
Oje, ich kling schon fast wie ein Teknetics Vertriebler xD xD xD
Weitermachen :P
devaiting Offline

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Beitragvon den3322 » Mo 4. Mai 2015, 08:28

Hi.
Super Bericht. Er umschreibt, was ich auch erlebt habe. Auch ich habe vor einigen Wochen das Hobby mit dem Eurotek begonnen...
Bin sehr zufrieden.
Dennis
den3322 Offline


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Beitragvon Harlekin » Mo 4. Mai 2015, 14:34

devaiting hat geschrieben:+ Pinpoint Funktion erleichtert das Suchen und ist sehr genau --> mit der Rundspule definitiv, mit einer DD Spule leider nur zuverlässig mit Kreuzmethode
- leichtes Störverhalten im Gras oder bei kurzen Berührungen --> Das kann ich absolut nicht nachvollziehen, habe ich noch nie gehabt, höre ich jetzt aber schon zum zweiten mal
- Tiefenanzeige ungenau --> je nach Größe des Objekts, teure Detektoren sind bei kleinen oder großen Teilen auch nicht genauer, viele zeigen deshalb gar keine Tiefe an, weil man es nie zuverlässig sagen kann
- Zeigt Aluminium und Edelstahl oft als Eisen an --> Bist du dir sicher? Dann muss das Alu sehr tief liegen oder sehr klein sein. Alu zeigt meiner zuverlässig zwischen 40 und 60 an wobei 40-55 zu 90% Alufolie ist ... und Edelstahl besteht größtenteils aus Eisen, da wundert mich die Anzeige nicht. Oder meintest du vielleicht Buntmetall?
- Leitwert von Gold variiert extrem (selbst bei demselben Gegenstand) --> je nachdem aus welchen Winkel geschwenkt wird. Gold und Silber kommen leider oft in schrottigen Leitwertbereichen rein, oft auch wie eine Aluminium Abziehlasche oder ähnlichem



Hi devaiting,

Danke für dein feedback.
Möchte gerne noch auf einzelne Punkte eingehen.
Sicher mache ich als Anfänger noch viele Fehler im Umgang mit dem Eurotek und auch fehlt noch die nötige Grunderfahrung.
Pin Point Funktion: Habe ich mit der DD Spule noch nicht probiert. Die Rundspule arbeitet aber sehr genau. Werde vorerst auf einen zusätzlichen handlichen Pin Pointer verzichten.
Tiefenanzeige: selbst wenn ich eine Münze direkt auf den Boden lege, habe ich mindestens 2 Balken im Display. Dagegen habe ich sehr viele Funde in einer Schicht von 1-3 Zentimetern gemacht obwohl mir die Tiefenanzeige alle Balken angezeigt hatte. Die Anzeige macht für mich keinen großen Sinn. Orientiere mich eher am Leitwert und der Bodenbeschaffenheit bevor ich anfange zu graben.
Bei Grasberührungen bekomme ich häufig kurze Fehlsignale. Auch kurze Berührungen mit Ästen oder Wurzeln verursachen gelegentlich 90er Anzeigen. Ist aber nicht wirklich schlimm, habe mich damit abgefunden.
Leider zeigt mir der Leitwert viele Funde als Eisen an. Egal ob ich diskriminiere oder nicht. Bei Alufolie ist es besonders schlimm. Teilweise im 20er Bereich, teilweise sogar im 70er Bereich. Ganz kleine Folienschnipsel sogar im 80er Bereich.
Bei Gold ist es aber extrem. Wenn ich einen Goldring direkt auf den Boden lege habe ich 95, bei 1-3 Zentimetern unter der Erde 85, bei 5-10 cm unter dem Boden 75.
Wenn ich denselben Goldring wieder direkt auf den Boden lege bekomme ich plötzlich 85, bei 1-3 Zentimetern unter der Erde 95, bei 5-10 cm unter dem Boden 80 usw.
Selbst 2 gleiche Unzen Gold werden ganz unterschiedlich angezeigt. Das wundert mich doch sehr.
Im Prinzip laufe ich mit einer SENS von 9 und einem DISC von 15 und einem VOL von 11 - so halte ich mir zumindest Nägel und andere kleinere Eisenteile fern. Ab einer Leitwertanzeige von 40 buddel ich immer los. Darunter eigentlich nie - vielleicht ein Fehler bei dem mir doch einiges entgeht ?

Beste Grüße,

Harlekin
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Beitragvon devaiting » Mo 4. Mai 2015, 21:03

Harlekin hat geschrieben:
devaiting hat geschrieben:+ Pinpoint Funktion erleichtert das Suchen und ist sehr genau --> mit der Rundspule definitiv, mit einer DD Spule leider nur zuverlässig mit Kreuzmethode
- leichtes Störverhalten im Gras oder bei kurzen Berührungen --> Das kann ich absolut nicht nachvollziehen, habe ich noch nie gehabt, höre ich jetzt aber schon zum zweiten mal
- Tiefenanzeige ungenau --> je nach Größe des Objekts, teure Detektoren sind bei kleinen oder großen Teilen auch nicht genauer, viele zeigen deshalb gar keine Tiefe an, weil man es nie zuverlässig sagen kann
- Zeigt Aluminium und Edelstahl oft als Eisen an --> Bist du dir sicher? Dann muss das Alu sehr tief liegen oder sehr klein sein. Alu zeigt meiner zuverlässig zwischen 40 und 60 an wobei 40-55 zu 90% Alufolie ist ... und Edelstahl besteht größtenteils aus Eisen, da wundert mich die Anzeige nicht. Oder meintest du vielleicht Buntmetall?
- Leitwert von Gold variiert extrem (selbst bei demselben Gegenstand) --> je nachdem aus welchen Winkel geschwenkt wird. Gold und Silber kommen leider oft in schrottigen Leitwertbereichen rein, oft auch wie eine Aluminium Abziehlasche oder ähnlichem



Hi devaiting,

Danke für dein feedback.
Möchte gerne noch auf einzelne Punkte eingehen.
Sicher mache ich als Anfänger noch viele Fehler im Umgang mit dem Eurotek und auch fehlt noch die nötige Grunderfahrung.
Pin Point Funktion: Habe ich mit der DD Spule noch nicht probiert. Die Rundspule arbeitet aber sehr genau. Werde vorerst auf einen zusätzlichen handlichen Pin Pointer verzichten.
Tiefenanzeige: selbst wenn ich eine Münze direkt auf den Boden lege, habe ich mindestens 2 Balken im Display. Dagegen habe ich sehr viele Funde in einer Schicht von 1-3 Zentimetern gemacht obwohl mir die Tiefenanzeige alle Balken angezeigt hatte. Die Anzeige macht für mich keinen großen Sinn. Orientiere mich eher am Leitwert und der Bodenbeschaffenheit bevor ich anfange zu graben.
Bei Grasberührungen bekomme ich häufig kurze Fehlsignale. Auch kurze Berührungen mit Ästen oder Wurzeln verursachen gelegentlich 90er Anzeigen. Ist aber nicht wirklich schlimm, habe mich damit abgefunden.
Leider zeigt mir der Leitwert viele Funde als Eisen an. Egal ob ich diskriminiere oder nicht. Bei Alufolie ist es besonders schlimm. Teilweise im 20er Bereich, teilweise sogar im 70er Bereich. Ganz kleine Folienschnipsel sogar im 80er Bereich.
Bei Gold ist es aber extrem. Wenn ich einen Goldring direkt auf den Boden lege habe ich 95, bei 1-3 Zentimetern unter der Erde 85, bei 5-10 cm unter dem Boden 75.
Wenn ich denselben Goldring wieder direkt auf den Boden lege bekomme ich plötzlich 85, bei 1-3 Zentimetern unter der Erde 95, bei 5-10 cm unter dem Boden 80 usw.
Selbst 2 gleiche Unzen Gold werden ganz unterschiedlich angezeigt. Das wundert mich doch sehr.
Im Prinzip laufe ich mit einer SENS von 9 und einem DISC von 15 und einem VOL von 11 - so halte ich mir zumindest Nägel und andere kleinere Eisenteile fern. Ab einer Leitwertanzeige von 40 buddel ich immer los. Darunter eigentlich nie - vielleicht ein Fehler bei dem mir doch einiges entgeht ?

Beste Grüße,

Harlekin



Heyho nochmal,

also ich werde demnächst auch mal verstärkt darauf achten, ob ich Fehlsignale bekomme, wenn ich irgendwo anecke. Aber mir ist bisher nichts aufgefallen.
Die Tiefenanzeige ist meiner Meinung nach nur so gut wie groß das Signal ist. Bei Münzgröße (Keine hauchdünnen Silbermünzen) funktioniert die Schon einigermaßen zuverlässig. Wenn sie nicht gerade Hochkant in der Erde steckt.
Zu deinem Goldringproblem. Hier kommen drei Umstände zum tragen, einmal das Gold an sich, dann die Position und die Ringform. Nimm mal einen verrosteten Eisenring und grade ihn flach in den Boden ein ... der kommt mit hoher Wahscheinlichkeit als Buntmetall rein. Grund ist hier die geschlossene Ringform, die dieses Signal erzeugt. Wie oft dachte ich an ein gutes 95er Signal und habe einen Ochsenring in der Hand gehabt :/
Ich kann mir deine unterschiede zum gleichen Ring nur mit dem dritten Umstand erklären, der Position! Der Ring wird jedes mal anders reinkommen, wenn du ihn nicht exakt in der gleichen Position vergräbst ... also es ist ein riesen Unterschied, ob du ihn flach auf den Boden legst oder leicht geneigt oder sogar hochkant. Genau das gleiche ist auch im Erdboden der Fall.
Der super-GAU ist eine hauchdünne Silbermünze, die genau senkrecht ein paar cm im Boden steckt. Keine Chance. Würde bei mir vermutlich mit ner 15 reinkommen und das auch nur bei 2-3 mal drüberschwenken.

Ich bin ehrlich, ab 40 buddel ich noch nicht, zumindest nicht im Park oder in der Stadt, auf dem Acker würde ich es mir vermutlich 2-3 mal antun. ab 55 aufwärts gehts bei mir los. Drunter gräbt man irgendwie immer hübsche Alufolie ... gefaltet oder als Fläche^^egal ...

Du lässt definitv einiges liegen, wenn du nicht alles gräbst. Ich grabe aber auch nur die genannten Dinge, den Verlust gehe ich quasi bewusst ein. Immerhin soll sondeln ja auch noch Spaß machen, sonst kann ich mich auch in den Garten stellen und das Beet umgraben xD
Die Erfahrung kommt mit der Zeit.


Grüße
devaiting Offline

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Registriert: Sa 3. Jan 2015, 19:49
Metallsonde: [AKA Berkut 5 6 Zoll x 10 Zoll 14kHz DD 9 5x12 5 7kHz DD] [EuroTek PRO LTE 8 Zoll 7 8 kHz konzetrisch NEL Sharpshooter 9 5 Zoll x 5 5 Zoll DD] [Deteknix Xpointer]

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Beitragvon Feingold » Mo 4. Mai 2015, 21:11

devaiting hat geschrieben:
Harlekin hat geschrieben:
devaiting hat geschrieben:+ Pinpoint Funktion erleichtert das Suchen und ist sehr genau --> mit der Rundspule definitiv, mit einer DD Spule leider nur zuverlässig mit Kreuzmethode
- leichtes Störverhalten im Gras oder bei kurzen Berührungen --> Das kann ich absolut nicht nachvollziehen, habe ich noch nie gehabt, höre ich jetzt aber schon zum zweiten mal
- Tiefenanzeige ungenau --> je nach Größe des Objekts, teure Detektoren sind bei kleinen oder großen Teilen auch nicht genauer, viele zeigen deshalb gar keine Tiefe an, weil man es nie zuverlässig sagen kann
- Zeigt Aluminium und Edelstahl oft als Eisen an --> Bist du dir sicher? Dann muss das Alu sehr tief liegen oder sehr klein sein. Alu zeigt meiner zuverlässig zwischen 40 und 60 an wobei 40-55 zu 90% Alufolie ist ... und Edelstahl besteht größtenteils aus Eisen, da wundert mich die Anzeige nicht. Oder meintest du vielleicht Buntmetall?
- Leitwert von Gold variiert extrem (selbst bei demselben Gegenstand) --> je nachdem aus welchen Winkel geschwenkt wird. Gold und Silber kommen leider oft in schrottigen Leitwertbereichen rein, oft auch wie eine Aluminium Abziehlasche oder ähnlichem



Hi devaiting,

Danke für dein feedback.
Möchte gerne noch auf einzelne Punkte eingehen.
Sicher mache ich als Anfänger noch viele Fehler im Umgang mit dem Eurotek und auch fehlt noch die nötige Grunderfahrung.
Pin Point Funktion: Habe ich mit der DD Spule noch nicht probiert. Die Rundspule arbeitet aber sehr genau. Werde vorerst auf einen zusätzlichen handlichen Pin Pointer verzichten.
Tiefenanzeige: selbst wenn ich eine Münze direkt auf den Boden lege, habe ich mindestens 2 Balken im Display. Dagegen habe ich sehr viele Funde in einer Schicht von 1-3 Zentimetern gemacht obwohl mir die Tiefenanzeige alle Balken angezeigt hatte. Die Anzeige macht für mich keinen großen Sinn. Orientiere mich eher am Leitwert und der Bodenbeschaffenheit bevor ich anfange zu graben.
Bei Grasberührungen bekomme ich häufig kurze Fehlsignale. Auch kurze Berührungen mit Ästen oder Wurzeln verursachen gelegentlich 90er Anzeigen. Ist aber nicht wirklich schlimm, habe mich damit abgefunden.
Leider zeigt mir der Leitwert viele Funde als Eisen an. Egal ob ich diskriminiere oder nicht. Bei Alufolie ist es besonders schlimm. Teilweise im 20er Bereich, teilweise sogar im 70er Bereich. Ganz kleine Folienschnipsel sogar im 80er Bereich.
Bei Gold ist es aber extrem. Wenn ich einen Goldring direkt auf den Boden lege habe ich 95, bei 1-3 Zentimetern unter der Erde 85, bei 5-10 cm unter dem Boden 75.
Wenn ich denselben Goldring wieder direkt auf den Boden lege bekomme ich plötzlich 85, bei 1-3 Zentimetern unter der Erde 95, bei 5-10 cm unter dem Boden 80 usw.
Selbst 2 gleiche Unzen Gold werden ganz unterschiedlich angezeigt. Das wundert mich doch sehr.
Im Prinzip laufe ich mit einer SENS von 9 und einem DISC von 15 und einem VOL von 11 - so halte ich mir zumindest Nägel und andere kleinere Eisenteile fern. Ab einer Leitwertanzeige von 40 buddel ich immer los. Darunter eigentlich nie - vielleicht ein Fehler bei dem mir doch einiges entgeht ?

Beste Grüße,

Harlekin



Heyho nochmal,

also ich werde demnächst auch mal verstärkt darauf achten, ob ich Fehlsignale bekomme, wenn ich irgendwo anecke. Aber mir ist bisher nichts aufgefallen.
Die Tiefenanzeige ist meiner Meinung nach nur so gut wie groß das Signal ist. Bei Münzgröße (Keine hauchdünnen Silbermünzen) funktioniert die Schon einigermaßen zuverlässig. Wenn sie nicht gerade Hochkant in der Erde steckt.
Zu deinem Goldringproblem. Hier kommen drei Umstände zum tragen, einmal das Gold an sich, dann die Position und die Ringform. Nimm mal einen verrosteten Eisenring und grade ihn flach in den Boden ein ... der kommt mit hoher Wahscheinlichkeit als Buntmetall rein. Grund ist hier die geschlossene Ringform, die dieses Signal erzeugt. Wie oft dachte ich an ein gutes 95er Signal und habe einen Ochsenring in der Hand gehabt :/
Ich kann mir deine unterschiede zum gleichen Ring nur mit dem dritten Umstand erklären, der Position! Der Ring wird jedes mal anders reinkommen, wenn du ihn nicht exakt in der gleichen Position vergräbst ... also es ist ein riesen Unterschied, ob du ihn flach auf den Boden legst oder leicht geneigt oder sogar hochkant. Genau das gleiche ist auch im Erdboden der Fall.
Der super-GAU ist eine hauchdünne Silbermünze, die genau senkrecht ein paar cm im Boden steckt. Keine Chance. Würde bei mir vermutlich mit ner 15 reinkommen und das auch nur bei 2-3 mal drüberschwenken.

Ich bin ehrlich, ab 40 buddel ich noch nicht, zumindest nicht im Park oder in der Stadt, auf dem Acker würde ich es mir vermutlich 2-3 mal antun. ab 55 aufwärts gehts bei mir los. Drunter gräbt man irgendwie immer hübsche Alufolie ... gefaltet oder als Fläche^^egal ...

Du lässt definitv einiges liegen, wenn du nicht alles gräbst. Ich grabe aber auch nur die genannten Dinge, den Verlust gehe ich quasi bewusst ein. Immerhin soll <a href="http://www.sondeln.org" alt="sondeln mit Metalldetektor">sondeln</a> ja auch noch Spaß machen, sonst kann ich mich auch in den Garten stellen und das Beet umgraben xD
Die Erfahrung kommt mit der Zeit.


Grüße


:thanks :ironie
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Beitragvon Mr.Teknetics » Di 5. Mai 2015, 08:12

Hier erkenne ich wieder die falsche hohe Erwartung an die Leitwertanzeige eines Neulings. Unter "Kaufhilfe" kann man sich auf meiner Internetseite darüber informieren, welche Möglichkeiten die Leitwertanzeige bietet und welche Parameter die Anzeige beeinflussen.

Der Glaube, dass mit einem Detektor mit Leitwertanzeige nur tolle Dinge geortet werden ist falsch. Richtig ist aber, das nach etwas Erfahrung mit der Anzeige die guten Funde gegenüber den schlechten erhöht werden können.

Die Leitwertanzeige ist eben KEINE Metallartenanzeige. Wer fragt: "Welchen Leitwert hat Gold?" hat die Leitwertanzeige nicht verstanden. Genauso ist es falsch, dass Leitwerte bis 40 nur Eisen sein können. Großes Eisen kann einen Leitwert von 30 bis 40 haben, aber sehr kleine Goldteile auch. Die geringe Masse bzw. Fläche lässt das Gold so tief erscheinen.

"Ganz Schlaue" schreiben gerne: " Eine Tonunterscheidung ist viel genauer als die Leitwertanzeige". Das ist quatsch, da die Tonunterscheidung den gleichen Einflüssen unterliegt wie die Leitwertanzeige. Ein tiefer Ton ist also nicht immer Eisen und ein hoher nicht immer Bunt/Edelmetall.

Zur Tiefenanzeige: Die Tiefenanzeige ist auf münzgroße Teile justiert. Ist ein Objekt kleiner als eine Münze wird es also tiefer angezeigt, als es wirklich liegt.

Vielleicht mal die Anleitung lesen.

Andy
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Beitragvon Ebinger1 » Di 5. Mai 2015, 14:00

:thanks für den tollen Bericht und die investierte Mühe :thumbup

Ich denke genau die damit angestoßenen Diskussionen bringen uns alle weiter...

Anfänger lernen ihr Gerät besser kennen, Profis denken über so manches noch mal nach.
*

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Beitragvon DDstudent » Mo 11. Mai 2015, 13:22

Zum Thema der Tiefen-anzeige hätte ich auch noch etwas zu sagen:

Ich war vor ein paar Tagen auf einer feuchten, sandhaltigen Erde unterrwegs und hatte ein prima Signal. Sehr genau auf einer Stelle, schwankte zwischen 84 und 86, und angeblich auch nur zwei stricht tief ;)
Also statt Spaten die kleine Schaufel. :popcorn:

Ich grabe und der Pinpointer findet nix, also weiter graben... Irgendwann war ich bei 50 cm Tiefe angekommen und mein Loch hatte den Umfang von nem Gullydeckel.
Tatsächlich hat der EuroTec in einem halben Meter Tiefe ein Stück Eisen geortet. Teile eines Ochsenjochs denke ich groß und schwer.

Hängt tatsächlich stark ab davon welcher Boden und wie groß das Metallteil ist.

Mit welchen Einstellungen seid ihr unterwegs? Ich mache Sens 8 normalerweise (im Wald 9 oder 10) und Disk 30.
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Ausrüstung - Metalldetektor EuroTek PRO (LTE)


Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch. Besonders störfest gegenüber den Mobilfunknetzen, insbesondere gegenüber LTE!

Der Eurotek PRO (LTE) ist ein qualitativ hochwertiger Metalldetektor zu einem fast unschlagbar günstigen Preis. Die Metallsonde verfügt über eine für diese Preisklasse gute Tiefenleistung sowie ausgefeilte Technik zur Erkennung des im Boden befindlichen Objekts. Der schnelle Prozessor ermöglicht eine hohe Signalverarbeitungsgeschwindigkeit und Signaltrennung bei niedrigem Stromverbrauch.

Leistungsdaten:
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- Erkennen des im Boden befindlichen Metalls mit Hilfe von 100 Leitwertnummern im Display
- Die Tiefe eines Objekts wird im Display angezeigt
- 3 Töne zur akustischen Metallunterscheidung
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- Moderner Mikroprozessor zur schnellen Signalverarbeitung
- Pinpointmodus zur exakten Lokalisierung der Lage des Objekts im Boden
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Die bevorzugten Einstellungen lassen sich speichern und sind dann direkt nach dem Einschalten wieder da!




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