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Neuvorstellung aus Peru und Fragen zum Teknetics Gamma

Alles zum Thema Goldsuchen und Goldwaschen.

Beitragvon sese » Do 27. Feb 2014, 00:29

Hallo, ich lebe in Peru, bin absoluter Anfänger und habe mir
jetzt einen Teknetics Gamma besorgt. In der Gegend hier gibt es
vergrabene Goldschätze (von einigen Kilos bis hin zu Zentern !), es gab schon
etliche Zufallsfunde. Wenn ich die sensitivity zu hoch habe,
bekomme ich nur falsche Signale rein wegen der Bodenminerale (Lehmböden).
Aber ich brauche eine hohe sensitivity, um Tiefe zu gewinnen.
Wenn ich die falschen Signale pinpointe, erhalte ich als Tiefe
immer 10 inches. Wäre es also klug, die hohe sensitivity beizubehalten
und einfach alle Signale zu ignorieren, die mit 10 inches Tiefe (oder weniger) angegeben werden.
Oder kann man einen großen Goldschatz auch mit niedriger sensitivity
orten ? Welche Tiefen sind realistisch bei einer sensitivity von 70 bei einem Schatz
dieser Größenordnung ? Welchen Leitwert hätte ein solcher Fund ? Welche Leitwerte
sind völlig zu ignorieren ?
Ich hoffe, es kann mir jemand helfen.

Viele Grüße aus Peru !
sese Offline


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Beitragvon Wallenstein » Do 27. Feb 2014, 01:25

Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Metalldetektor möglichst ruhig laufen sollte - also, dass man von den Fehlsignalen nicht zu sehr in der Konzentration beeinträchtigt wird. Um den Detektor auf die örtlichen Gegebenheiten abzustimmen gibt es den Empfindlichkeitsregler. Selbst wenn man etwas Empfindlichkeit zurücknimmt hat man oftmals immer noch ein Großteil der Tiefenleistung.

Im Disk Modus (mit Metallunterscheidung) sind Tiefen von über 50cm kaum oder nur bei günstigem Boden zu erreichen.
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Beitragvon Mr.Teknetics » Do 27. Feb 2014, 11:26

@sese

Wenn der Detektor bei maximaler Sensitivity unruhig wird, dann liegt das nicht am Boden. dafür hat der Teknetics Gamma die Bodenanpassung.
Die Leistung kann recht selten auf 100% eingestellt werden. Eletromagnetische Störungen sind die Ursache, dass mit geringerer Leistung gesucht werden muss.
In welcher Tiefe Gold genau und mit welchem Leitwert geortet werden kann hängt von der Fläche und Masse des Goldes ab und der Tiefe in der es liegt.
Im Grenzbereich der maximalen Ortungstiefe kann es sogar sein keinen Leitwert zu bekommen. Gold kann da trotzdem liegen.

Andy
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Beitragvon Ebinger1 » Do 27. Feb 2014, 11:32

:welcome sese :winken:

Da hast Du aber ein verdammt spannendes Suchgebiet um das ich Dich bestimmt nicht alleine beneide :!: :!: :!:

Sicherlich sprudeln in Deiner Region Sagen und legenden zu spektakulären Verbergungen...
da wüßte ich nicht wo ich anfangen soll zu suchen. :mrgreen:

:welcome :welcome
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Beitragvon sese » Sa 1. Mär 2014, 20:48

Hola und vielen Dank für die netten Beiträge !

Ja, das Suchgebiet ist wirklich interessant, und ich suche bisher nur an Stellen,
wo etwas Vergrabenes vermutet wird, weil dort hin und wieder in den
klaren Nächten der Trockenzeit Antimon-Flammen gesichtet wurden.
Ich bin mir über den Zusammenhang nicht ganz im klaren, aber es heißt, daß dort,
wo diese Gase aufsteigen, Schätze vergraben liegen. Hat jemand schon mal davon
gehört ? Können das Gase sein, die mit Verwesungsprozessen zu tun haben ? Vielleicht ist ja
dort ein Spanier mitsamt seinem Pferd (und Gold) einst von einem Erdrutsch verschüttet
worden ?
In der Region hier gibt es jedenfalls bis heute unzählige (illegale) Goldminen, und die Spanier
waren hier früher sehr aktiv.
In jedem zweiten Gemischtwarenhandel wird auch Gold aufgekauft.

Nun nochmal zur Tiefenanzeige. Geht die Tiefenanzeige des Teknetics Gamma auch über
10 inches hinaus ? Denn da ich mich auf den Leitwert nicht verlassen kann, würde ich es
weiterhin im all-metal-mode versuchen und mich nur von der Tiefenanzeige beraten lassen (alles tiefer
als 10 inches wird ausgegraben :) ).

Was meint Ihr ??
sese Offline


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Beitragvon Ebinger1 » Sa 1. Mär 2014, 21:21

Das mit den Antimon-Flammen in Verbingung mit Schatzfunden halte ich für ein nettes Gerücht. Ich denke nicht das organiches Material im Boden noch nach Jahrhunderten ausgast.

Bei uns gibt es auch die Geschichten das am Ende des Regenbogens ein Schatz liegt... :mrgreen:

Wer viel finden will...

der muß auch viel graben.
:mrgreen:

Ton- und Leitwertanzeige werden ab einer bestimmten Tiefe und je nach Bodenmineralisierung, unzuverlässig.
Egal welchen Detektor Du nutzt.
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Beitragvon sese » Sa 16. Aug 2014, 18:11

Hallo Freunde,

wie sieht es eigentlich mit sehr stark mineralisierten Böden aus ? Kann der MD da überhaupt noch "durchsehen" ?
Und ist es nun wirklich möglich, einen mit mehreren Kilo Gold gefüllten Tonkrug aufzuspüren, der einen halben Meter im Boden vergraben unter einer Steinplatte liegt ? Denn einigen Kommentaren hier im Forum habe ich entnommen,
daß Gold nur sehr schwer zu orten ist. Ich bin hier an einer verdächtigen Stelle wie wild am buddeln. Ab und zu kommen
vielversprechende (und sich wiederholende !) Signale, dann grabe ich in diese Richtung, und daraufhin gibt es keinerlei
Signale mehr....
Ich habe bisher eine alte rote Tonscherbe, kleine Knochenreste und viele kleine Holzkohleteilchen gefunden. Außerdem
war ein Quarz unter einem großen Stein versteckt. Hier in der Gegend sind das alles Indizien für einen vergrabenen Schatz.
Ob das wirklich stimmt, kann ich nicht wissen. Meine Frage ist nur: Wie verläßlich ist der MD wirklich, was Gold angeht ???
Und gerade an dieser Stelle ist der Boden sehr stark mineralisiert ....
sese Offline


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Beitragvon sens78 » Sa 16. Aug 2014, 18:42

zitat: Ich bin hier an einer verdächtigen Stelle wie wild am buddeln. Ab und zu kommen
vielversprechende (und sich wiederholende !) Signale, dann grabe ich in diese Richtung, und daraufhin gibt es keinerlei
Signale mehr....



Mach die Fläche größer in der du Arbeitest und bereinige diese von Schrott .... :D

Hoffentlich haste Handy aus,das stört bei einigen Messgeräten wo zu ein Detektor auch gehört!

Dann viel Erfolg : )
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Beitragvon Oberon » Sa 16. Aug 2014, 19:17

Ebinger1 hat geschrieben:

Da hast Du aber ein verdammt spannendes Suchgebiet um das ich Dich bestimmt nicht alleine beneide :!: :!: :!:


nö ganz sicher nicht :!:
das ihr Teknetiker den überseeischen Neuzugang ja anständig beratet .........will hier möglichst bald exotische Präkolumbianitäten sehen :mrgreen:

die flatterhaften Signale (die bestimmt auch beim Tek so schräg schleifenden Ton verursachen) sind evtl Steine
wenn der Boden eh schon mineralisiert, dann bestimmt auch so manch erzige Brocken dabei ......zumindest bei XP scheint desweiteren auch Trockenheit, Anfälligkeit für Steine zu erhöhen
das Ding bei Steinen ist, das die oft nicht allseitig magnetisiert sind u nur etwas verrutschen müssen, um nicht mehr anständig geortet werden zu können
wenn du keine Mets suchen o sinnlos viel buddeln willst, ignorier schwächliche o schräge Signale einfach

Topf mit gleich mehreren Kilo Gold, bekommste auch in halben Meter Tiefe noch als anständiges Signal, jede Wette !
weiß auch gar nicht was die Leute immer mit angeblicher Ortungsfeindlichkeit von Gold haben
also bei mir kommt Gold sauber rein .....auch Feingold
würd allerdings trotzdem nicht auf überall versteckte Golddepots von Ruminahui hoffen ........aber so verloren gegangener kupferner Flatterschmuck vom Indiokopfputz wär doch auch nett ;)

ach ja, :welcome
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Beitragvon sese » So 24. Aug 2014, 16:56

Danke für die Infos,

... könnte dieser Tontopf mit mehreren Kilo Gold wirklich jeden beliebigen Leitwert haben ??

Wer ist eigentlich Ruminahui ?? Auf Quechua heißt das übrigens "Steinauge".

Schöne Grüße aus Peru an alle Schatzsucher !
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Eurotek PRO (LTE), das Euro steht für Europa, daher ein europäisches und kein an amerikanischen Münzen ausgerichtetes Leitwertsystem, Tiefenanzeige in Zentimeter anstatt in amerikanischen Inch. Besonders störfest gegenüber den Mobilfunknetzen, insbesondere gegenüber LTE!

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