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freilaufende Hunde

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Beitragvon Iceman1 » Sa 5. Jul 2014, 18:12

Ihr seid beim sondeln im Wald oder auf dem Feld und ein Hund kommt bellend auf euch zu, wie verhaltet ihr euch? Sind kleine oder große Hunde unangenehmer für die Abwehr? Falls diese Tiere wirklich aggressiv sind, was würdet ihr tun? Wie sieht es mit Wildschweinen aus? Bitte schreibt eure Meinungen, ich äußere mich dann zum Schluß.

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Beitragvon Seife » Sa 5. Jul 2014, 18:20

Wenn der hund mich beissen würde, versuche ich ihn vor die nase zu treten\boxen , denn die nase ist eine grosse schwachstelle
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Beitragvon 8hunter » Sa 5. Jul 2014, 18:30

mal ein guter beitrag ice :thumbup

hatte neulich ne begegnung mit nem wildschwein, wir bemerkten einander etwa zeitgleich( weil ich eh nur 1 knopf im ohr hab) ...es ergriff mit lautem grunzen die flucht und seine "rottenkumpels" folgten ihm :mrgreen:

nochmal gut gegangen...möcht jedenfalls keiner bache mit frischlingen begegnen...ob die auch wegläuft??? :oops:
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Beitragvon Oberon » Sa 5. Jul 2014, 19:33

situationsabhängig aber meist ist souverän dominantes Kommando wie SITZ !!! vollkommen ausreichend um Hund der nur bisschen Alarm schlagen will Respekt einzuflößen ........soll aber nicht aggressiv klingen sondern einfach nur überzeugend dominant !
richtig aggressive Hunde meist in Zwingern (wenn zu klein steigerts Aggressivität oft noch/ aufpassen wenn so einer mal frei) o sonstwo sicher untergebracht u werden wohl auch meist nur dann von Leine gelassen, wenn weit u breit niemand zu sehen
falls man doch mal auf richtig aggressiven Hund trifft, dann auch eher erst mit Dominanz versuchen u nicht von selbst Kampf starten .......Staffordshire der auf Blut aus ist lässt sich nicht durch Nasenstupser aufhalten, sondern dreht dann wahrscheinlich so richtig durch u hängt einem am Arm !

Wildtiere hauen meist ab sobald sie Menschen wahrnehmen .....paar mal klatschen u rufen falls nötig
bei Wildschweinen natürlich etwas Vorsicht walten lassen u falls die Viecher nicht abhauen, bleibst besser 30 - 50 m weg .......die sollen nämlich hervorragend Beine aufschlitzen können :twisted:
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Beitragvon Iceman1 » Sa 5. Jul 2014, 21:06

Ganz gute Gedankengänge, Oberon hat recht...normalerweise ergreifen Wildtiere bei Geräuschen die Flucht und die Idee von Seife (mit dem Schlag auf die Nase)ist auch oft zu lesen.
Nun kann ich wirklich mal etwas dazu sagen, da ich 4 Jahre bei der Luftlandedivision Gallinchen war, wir über Wäldern abgesprungen waren und dort auch einige Zeit zubrachten.
Wenn es auch keiner so wirklich glauben mag, Wildschweine sind in ihrer Reaktion sehr viel schneller als Hunde, dazu kommt ihr Körpergewicht die kurzen Beine und die Eckzähne (Wildschweine sind Allesfresser, Hunde nicht mehr). Ein Wildschwein kann sich schneller um 180 Grad drehen als ihr eine Fliege mit der Hand fangen könnt und es beißt dazu noch (ich stelle mal ein Video dazu rein). Sie sind natürlich auch sehr scheu und wenn sie keine Frischlinge haben, kann man sie mit lauten Geräuschen vertreiben. Jedoch sollte man sich vorher immer kurz nach einer Fluchtmöglichkeit umsehen (ein Baum ist schnell erklommen), falls kein Baum da (Feld) mit dem Detektor auf Abstand halten und laut schreien (Lärm könne sie schlecht vertragen). Mit Hunden ist es genau umgedreht wie es die Leute denken. Je größer der Hund, desto einfacher die Abwehr. Bevor ich hier ausführe, halte sich jeder vor Augen.....ein Nichtschwimmer fällt ins Wasser und ertrinkt und alle denken...er brauchte doch nur ein ganz einfaches "Hundepaddeln" machen und bliebe oben. So ist es hier auch. Bei kleinen Hunden reicht es, etwa 2m vor dem Getier auf dieses zuzurennen (also Scheinangriff) und dabei die Arme nach oben zu strecken (sich also größer zu machen) und zu rufen. Falls erforderlich, einen kurzen harten Tritt aus dem Unterschenkel und wichtig ist....sofort hinterhergehen und sogleich hart nachtreten. Der Punzenlecker greift mit Sicherheit nicht noch einmal an. Bei großen Hunden sieht die Sache schon ganz anders aus. Laßt sie rankommen und hebt euren linken Arm wie bei einem Beißarmtraining, die Beine haben eine stabile Stellung, ihr zeigt keine Angst und habt auch keine. Auch hier geht ihr dominant auf das Tier zu (immer mit gehobenen linkem Arm). Jetzt kommt es.......es ist völlig egal ob Kampfhund, Riesenschnauzer oder Schäferhund.....ihr steht fest, euer linker Arm steht vorn wie bei einem Beißtraining mit Beißarm. Falls der Hund wirklich angreifen will (muß nicht immer sein), wird er instinktiv in den vorgehaltenen linken Arm beißen wollen (eine andere Möglichkeit hat er nicht). Um dort reinbeißen zu wollen muß er beide Vordervoten vom Boden nehmen und in dem Moment des Zubeissens schlagt ihr mit der rechten Hand von unten gegen den Bauch des Hundes. Das Gute ist, ihr braucht nicht viel Kraft....man könnte auch mit der Rückhand gegen den Bauch klatschen, ihr löst damit einen Reflex aus und dabei muß er unweigerlich den Fang öffnen. Wir mußten uns bei der Armee den Hunden stellen und ich kann mich nicht erinnern, das die Bestien mehr als 3x angegriffen haben und dann war Ende (und das waren schon Bunkerhunde). Pfefferspray birgt immer die Gefahr, das ihr nicht trefft... sie sind sehr punktuell und um mit einem Messer zu hantieren müsst ihr schon sie Anatomie des Tieres kennen und falls der Hundebesitzer auftaucht und den Namen seines vierbeiniges Freundes ruft, müßt ihr schon sehr schnell das Teil vergraben haben (und wer kann das schon). Natürlich könnten wir Fallis ohne jedes Hilfsmittel große Hunde und auch Kampfhunde ohne jeden Kraftaufwand mit nur der rechten Hand sicher töten, aber ich erkläre es hier mal nicht, sonst habe ich hier gleich wieder eine riesige Diskussion mit diversen Usern und beliebt habe ich mich hier eh nicht gemacht.


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Beitragvon Seife » Sa 5. Jul 2014, 21:19

Danke für die coole erklärung , ich werde es mir merken
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Beitragvon Iceman1 » Sa 5. Jul 2014, 21:37

Wichtig ist, selbst cool (und damit dominant) zu bleiben und keine Angst zu zeigen. Keine Angst, keine Angst, keine Schmerzen, keine Schmerzen, alleine Du bestimmst wie es ausgeht. Nur Du führst und nur Du bestimmst, Du bist der Mensch und das ist das Getier.

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Beitragvon Oberon » Sa 5. Jul 2014, 21:48

Hunde aber nur prügeln wenn sie es nicht anders wollen u ihnen die pure Mordlust aus den Augen blitzt !
hatte ich noch nie nötig u das obwohl ich hier im Busch öfter mal auf entleinte überdrehte Hunde treff
mit aufdringlichen Hofhund mal richtiggehend Freundschaft geschlossen u kam stets an wenn ich in Sichtweite war um teils stundenlang mit mir durchs Gelände zu stöbern :mrgreen:

das mit den Scheinangriffen funktioniert auch ganz gut bei stürmischen jungen Kühen
gerad für Leute die nicht mit sowas aufgewachsen vielleicht bedrohlicher Anblick wenn ganze Herde angaloppiert kommt :mrgreen:
kurz bevor sie ankommen einmal kurz u fest in Richtung Herde gestampft , Arme dabei unvermutet in deren Richtung schleudern u lautes HÖEY gerufen, bringt Meute abrupt zum Stillstand .......rennt man sogar, wie weiter oben empfohlen, Stück auf tierische Gegner zu, nehmen die auch erst mal Reißaus .........muss allerdings regelmäßig wiederholt werden weil junge Kühe oft scheiß neugierig sind
Kuhtipp also nur zur schnellen Überquerung von Wiesen geeignet u nicht unbedingt zur Gewährleistung entspannter Suche ;)
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Beitragvon PatrickakaP » Sa 5. Jul 2014, 22:01

Ich habe es 15 min mit 20kühn ausgehalten ..am liebsten hätten sie selbst gesondelt und iceman richtig gut danke:-) ich habe schon öfters überlegt was ich woll mache wenn aufeinmal ein Wildschwein vor mir steht.. um einem baum im kreiss zulaufen kan ich woll abharken :cry: aber super erklärt danke
Ich sondel nicht,ich wisch hier nur durch !
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Beitragvon waldläufer » Sa 5. Jul 2014, 22:29

Kühe, die das ganze Jahr draußen sind und auch auf der Weide kalben sind mit wilden Tieren gleichzusetzen, das heißt: LEG DICH NICHT MIT EINER MUTTERKUH AN!!! In meiner Gegend gibt es einige dieser Herden u. die Landwirte raten davon ab, die Weide zu betreten.
Wildschweine haben meist mehr Angst als wir! Dazu müssen die uns allerdings mitkriegen. Auf Überraschungen stehen die nicht u. greifen dann schnell mal an. Auch führende Bachen neigen erst mal dazu, ihren Nachwuchs in Sicheheit zu bringen. Erst wenn sie die Lage als aussichtslos einschätzen, greifen sie an. In der Ranzzeit sollte man sich auch vor Keilern in acht nehmen. Beim Kampf um die Sau kümmert die so was wie Anstand u. normales Fluchtverhalten nicht wirklich! :o :o :o Oft hilft es, nicht allzu leise durch den Wald zu laufen. :weisheit: Man muss ja keinen Riesenkrach veranstalten, denn ich habe mal gehört, dass Tiere relativ gut hören können. (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Im Herbst könnte auch die Begegnung mit Hirschen interessante, weil nicht vermutete Ergebnisse liefern. Die Jungs sind da etwas mutiger als im Rest des Jahres u. auch durchaus mal zu einem Sparring bereit. :lol: :winken:
Mit Hunden ist das so eine Sache. Außerhalb ihres Revieres verhalten die sich meistens nicht aggressiv, es sei denn, sie müssen jemanden "beschützen". Habe auch schon mal mit nem Besenstiel einen Rottweiler von meinem Hof gejagt, der meine Hündin bespringen wollte. Ist ja schließlich mein Revier :mrgreen: ! Hat auch wider Erwarten gut geklappt, aber ich war auch, weiß der Geier, was mich da geritten hatte, bereit, den Kampf aufzunehemen. Für den E-Fall hab ich ein nicht allzu kleines u. wirklich scharfes Messer griffbereit! (manche benutzen auch diverse Sprays)
Gruß vom waldläufer!

Der Vorteil der Klugen besteht darin, sich dumm stellen zu können, was gegenteilig nur sehr schwer möglich ist!
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