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denkmalgeschützte Gebiete - Erfahrungen der Bauern

Wissenswertes für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Archäologie, sowie Heimat- und Geschichtsvereinen. Beantragen einer Suchgenehmigung.

Beitragvon Camino » So 12. Nov 2017, 21:18

Hallo,

mich würde mal interessieren, welche Kriterien es gibt, die ein "Gebiet" erfüllen muss, um als Denkmal geschützt zu werden. Hängt das vom Alter ab? Oder nur von den Funden? Von der Anzahl der Funde?
Zum Beispiel: Man findet auf alten Karten des öfteren mal "Bauernschanzen", welche nicht als rote Gebiete gekennzeichnet sind. Andere "Schanzen" wieder rum sind rot markiert. Sind die Bauernschanzen nicht alt genug oder nicht interessant genug oder vielleicht die Wege dort hinauf (liegen ja oft in schwer zugänglichen Bereichen) vielleicht zu anstrengend oder die (möglichen) Funde nicht vielversprechend genug? :gruebel:

Weiß jemand wie sich die Archäologen an solche Gebiete rantasten? Regieren sie nur auf Fundmeldungen oder begeben sie sich schon anhand alter Karten auf die Suche?

Die Bauern in unser Umgebung haben schon viele schlechte Erfahrungen gemacht mit der Archäologie.

Ein Beispiel: Ein Gebiet wird aufgrund von Funden als rot erklärt. Der Bauer wird gefragt von den Archäologen ob sie suchen dürfen auf seinem Feld. Er sagt ja, denkt sich nix dabei. Erst kommen sie auch mit Metalldetektor. Alles gut, denkt er sich. Sind ja nur kleine Löcher und von den Sondlern wurden sie ja auch immer verschlossen. Denkste, alle Löcher bleiben offen. Nach ein paar Funden kommen sie aber mit Bagger und anderen großen Geräten, machen eine riesige Fläche kaputt. Für dieses Jahr: In diesem Gebiet: Ernteausfall!!! Er denkt sich gut, werde ich eine Entschädigung bekommen. Bis heute wartet er drauf. Und als Konsequenz, muss er auch bei der angrenzenden Wiese besondere Bedingungen beachten. Er total sauer. Bedankte sich aber für das nette Gespräch mit uns und sagte gegen Sondler hatte er nie was, aber Archäologen würden nie wieder sein Einverständnis bekommen. Aber da jetzt sein Feld rot ist, darf er auch keine Sondler mehr rauf lassen. :thumbdown

Auf anderen roten Gebieten sagten die Bauern wird jahrelang nichts mehr gesucht oder gemacht. Er findet halt immer mal (kaputte) Sachen beim oder nach dem Pflügen als Oberflächenfund. Er fragt sich was das für einen Sinn hat, wenn kein Sondler suchen darf, aber die Archäologen sich auch nicht bemühen was zu finden. Also geht vieles kaputt durchs Pflügen Jahr für Jahr. :ironie

Naja nur so meine/unsere Erfahrungen. Falls jemand andere Meinungen hat, kein Problem.

LG
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Beitragvon Zulu » So 19. Nov 2017, 22:06

Das ist eig ganz einfach; wenn etwas vom Besitze gefunden wird (Bruchstücke aus Bronze, Ziernägel z.B.) dann wird sicherheitshalber ein ''Denkmal gesetzt'' auch wenn noch keinerlei Stichprobe oder Grabung durchgefürht wurde.
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Beitragvon Latricia » So 19. Nov 2017, 22:11

:gruebel: was aufgrund von Ziernägeln schon? Dann wundert es mich nicht wenn bei uns die "roten Bereiche" täglich wachsen.
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Beitragvon forstmeister » So 19. Nov 2017, 23:35

Zulu hat geschrieben:Das ist eig ganz einfach; wenn etwas vom Besitze gefunden wird (Bruchstücke aus Bronze, Ziernägel z.B.) dann wird sicherheitshalber ein ''Denkmal gesetzt'' auch wenn noch keinerlei Stichprobe oder Grabung durchgefürht wurde.


Das sollte schon etwas mehr sein, als ein paar Stücke.
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Beitragvon Zulu » Mi 22. Nov 2017, 20:02

forstmeister hat geschrieben:
Zulu hat geschrieben:Das ist eig ganz einfach; wenn etwas vom Besitze gefunden wird (Bruchstücke aus Bronze, Ziernägel z.B.) dann wird sicherheitshalber ein ''Denkmal gesetzt'' auch wenn noch keinerlei Stichprobe oder Grabung durchgefürht wurde.


Das sollte schon etwas mehr sein, als ein paar Stücke.



Gut, (habe zu sondlerisch gedacht :ironie ) sagen wir er findet Ziegel, viele Ziegel, dann kann man eig logischerweise daraus schliessen das hier einmal etwas früher gestanden haben muss villa rustica / vicus o.ä.

Als Archi hat man immer mit Bugetknappheit zu kämpfen also werden meistens nur da Ausgrabungen durchgeführt wo man zweifelsfrei auf etwas stösst :mrgreen: Also schnell sicherheitshalber das Areal als Denkmal deklarieren damit niemand auf die Idee kommt da vorher herumzubuddeln (Bayernatlas) :lol:

Als ob der Besitzer sich davon abhalten lässt seinen Acker weiter zu bewirtschaften.... :mrgreen:

Aber selbst bei Ziernägel und anderen Bruchstücken (falls diese gefunden werden :winken: ) kann man schon einiges daraus schliessen, weil man sowas nicht in jedem Acker findest (das sagt meine Erfahrung :angle )

Es gibt sicherlich noch andere Kriterien aber die fallen mir jetzt gerade nicht ein :weisheit: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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