Seite 1 von 1

Militärische Altlasten im Untersuchungsgebiet

BeitragVerfasst: Do 5. Apr 2018, 11:01
von Anthro
Hallo,

Ich möchte von vornherein anmerken, dass ich kein Sondelgänger bin und deshalb keine Ahnung von nix habe, ich hoffe ihr könnt mir trotzdem helfen.
Ich bin Bachelorstudent und möchte für meine Bachelorarbeit Braunkohleabraumhalden am Geiseltalsee untersuchen. Genauer sind Bodenuntersuchungen geplant mit bis zu 1m tiefen Bohrstöcken.
Nun ist es aber so, dass es sich hierbei um militärische Altlasten handelt, sprich Bombenabwurfgebiete und Flächen ehemaliger militärischer Nutzung v.a. während der Besetzungszeit/DDR.

Da ich die Flinte nun nicht gleich ins Korn werfen möchte, aber auch nicht mein Leib und Leben bei der Beprobung aufs Spiel setzen möchte habe ich mir gedacht wäre es ja theoretisch möglich die entsprechenden "Einstichstellen" vorher mit einem Metalldetektor zu untersuchen.

Daher meine Frage: Ist es prinzipiell möglich Blindgänger Granaten etc. mittels eines Metalldetektors in einer Tiefe bis 1m sicher aufzuspüren?
Wenn ja worauf muss ich achten und gibt es Stellen, an denen man sich das Equipment ausleihen kann?

Liebe Grüße
David

Re: Militärische Altlasten im Untersuchungsgebiet

BeitragVerfasst: Do 5. Apr 2018, 20:15
von pincus
Der Geiseltalsee ist doch ein rekultivierter Tagebau. Da ist doch schon alles durchgesiebt. Und wenn nicht, no risk no fun :lol:
Und immer schön vorsichtig bohren :weisheit:

Re: Militärische Altlasten im Untersuchungsgebiet

BeitragVerfasst: So 8. Apr 2018, 09:52
von Anthro
Hallo,
die Hochhalden am Geiseltalsee sind größtenteils bewaldet und größtenteils nicht touristisch erschlossen. Ein Verlassen der Wege ist hier nicht gestattet ist aber für meine Untersuchungen unabdingbar.

Die Informationen, dass es sich hier um Gefahrengebiete handelt habe ich von Offizieller Stelle erhalten.
Ich befürchte daher, dass nicht alle Stellen unbedingt durchgesiebt sind und wenns die Möglichkeit gibt geh ich lieber auf Nummer sicher.

Lg David

Re: Militärische Altlasten im Untersuchungsgebiet

BeitragVerfasst: Mo 9. Apr 2018, 11:23
von Olaf
du sollte bevorzugt auf ein Magnetometer zurückgreifen, weil du ja nichts suchst sondern nur deine Bohrstelle vorher punktgenau sondieren möchtest
von der Bauform so etwas wie das schonstedt maggie

gibt aber auch andere anbieter mit ähnlichen bauformen