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Beitragvon kirsche » Fr 30. Mär 2012, 19:57

Hallo Forum...
Ich hab mich gerade hier bei Euch registriert. und freu mich schon über die zusammenarbeit.
ich bin 30 Jahre alt und sondle seit ca 10 Jahren. komme aus Sachsen-Anhalt und benutze zur Zeit den G2.
so dass soweit über mich.. und jetz meine erste Frage an Euch. Handelt es sich hier um Gewandnadeln?? und wenn ja aus welcher Zeit???
hab sie lätzens gefunden..

viele Grüße Kirsche
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Beitragvon Ebinger1 » Fr 30. Mär 2012, 20:43

Hallo,

zumindest bei den letzten beiden Bildern würde ich eher auf einen Klöppel / Schwengel einer Glocke schließen.

Gibt es bei dem ersten Teil seitliche Abnutzungsstellen?

... und ein herzliche Wilkommen hier! :welcome :welcome :welcome :bash :welcome
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Beitragvon kirsche » Fr 30. Mär 2012, 21:13

Ebinger1 hat geschrieben:Hallo,

zumindest bei den letzten beiden Bildern würde ich eher auf einen Klöppel / Schwengel einer Glocke schließen.

Gibt es bei dem ersten Teil seitliche Abnutzungsstellen?

... und ein herzliche Wilkommen hier! :welcome :welcome :welcome :bash :welcome



hallo ebringer1 was meinst du denn mit Abnutzungsstellen???auf den bilder erkennt man doch alles. oder??
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Beitragvon Ebinger1 » Fr 30. Mär 2012, 21:21

Beim Klöppel einer Glocke, zumindest wenn sie eine Weile in Gebrauch war, finden sich am Aufhängepunkt und im unteren Bereich (da wo der Klöppel in die Glocke schlägt, Abnutzungsspuren.

Hier mal ein Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Glocke#Kl.C3.B6ppel
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Beitragvon Poker » Sa 31. Mär 2012, 08:07

Hallo, also das Teil Nummer 1 halte ich auch für eine Gewandnadel, wie alt kann ich aber nicht einschätzen, da müsstest du mal nen Archi fragen.
Bei der Nadel ist mir aufgefallen, das es einen Bereich gibt wo es so aussieht, als würde die Nadel aus 2 Materialien bestehen und etwas abblättert - ist das richtig und wenn ja, was für Material ist das innere und das äußere?

Zu Nummer 2 wäre es auch gut zu wissen, was es für ein Material ist, kann man schlecht erkennen finde ich. Die verbogene "Spitze" schau dir bitte noch mal genauer an, ist sie nachträglich deformiert oder könnte es tatsächlich mal eine Öse gewesen sein?
Für mich sieht es eher wie ein Werkzeug aus, die Spitze ist geformt wie ein Auskratzer, der Griff ist etwas kurz und die Form des Griffes sieht auch nicht aus wie ein Klöppel, dafür ist da eine zu scharfe Kante finde ich. Vielleicht war das ein früher Dental-Haken?
Auf jeden Fall sehr schöne Teile finde ich! :thumbup
MfG
Andy
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Beitragvon Poker » Sa 31. Mär 2012, 08:18

Ähm, Nachtrag:
Bei dem Material der Nadel fiel mir ein: hat schon mal jemand eine Gewandnadel gefunden, die aus einem mit Blei ummantelten Eisenkern bestand?
Eines meiner Bleiufos könnte in einen solchen Bereich gehören...
MfG
Andy
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Beitragvon sicarius » Sa 31. Mär 2012, 09:38

Bein ersten Objerkt tippe ich auf den oberen Teil einer Gewandnadel. Bronze und Verzierung deuten auf die Bronzezeit.
gugf sicarius
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Beitragvon kirsche » Sa 31. Mär 2012, 16:40

hallo... und Danke für eure Hilfe..
Poker ich tippe auch auf Bronze..
sicarus viele ander leute tippen auch auf Frühe Bronzezeit.
aber kann die wirklich so alt sein???
wenn ich richtig liege begann ja die Frühe Bronzezeit 2000–2200 v. Chr. oder??
viele Grüße und vielen dank an euch
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Beitragvon Julia von Trontheim » Mi 4. Apr 2012, 11:22

Die Frühe Bronzezeit setzt gegen Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. ein und geht aus der Glockenbecherkultur bzw. der späteren Schnurkeramik hervor. In ihrem älteren Abschnitt Bz A1 (2200 v. Chr. bis 2000 v. Chr.) herrschen noch endneolithische Kulturverhältnisse vor. Die „bronzenen“ Waffen und Geräte sind anfangs vielfach noch aus Kupfer. Echte Bronze setzt sich erst später mit der Stufe Bz A2 (2000 v. Chr. bis 1650 v. Chr.) durch. Mit der bereits mittelbronzezeitlichen Stufe Bz B (ab 1650 v. Chr.) werden die Gesellschaften der Frühbronzezeit dann von gänzlich anders strukturierten Kulturgruppen abgelöst, die sich vor allem in ihrer Bestattungsweise, aber auch im Hinblick auf die Deponierung von Bronzegegenständen (Hort- bzw. Depotfunde) deutlich von den frühbronzezeitlichen Verhältnissen unterscheiden.
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Beitragvon kirsche » Mi 4. Apr 2012, 19:42

Julia von Trontheim hat geschrieben:Die Frühe Bronzezeit setzt gegen Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. ein und geht aus der Glockenbecherkultur bzw. der späteren Schnurkeramik hervor. In ihrem älteren Abschnitt Bz A1 (2200 v. Chr. bis 2000 v. Chr.) herrschen noch endneolithische Kulturverhältnisse vor. Die „bronzenen“ Waffen und Geräte sind anfangs vielfach noch aus Kupfer. Echte Bronze setzt sich erst später mit der Stufe Bz A2 (2000 v. Chr. bis 1650 v. Chr.) durch. Mit der bereits mittelbronzezeitlichen Stufe Bz B (ab 1650 v. Chr.) werden die Gesellschaften der Frühbronzezeit dann von gänzlich anders strukturierten Kulturgruppen abgelöst, die sich vor allem in ihrer Bestattungsweise, aber auch im Hinblick auf die Deponierung von Bronzegegenständen (Hort- bzw. Depotfunde) deutlich von den frühbronzezeitlichen Verhältnissen unterscheiden.



Danke für deinen interessanten Beitrag Julia von Trontheim

viele Grüße
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