Weltklasse! EuroTek (LTE) für europäische Suchbedingungen optimiert!
Logo Zur Startseite Neueste Beiträge

  • Information
Hier klicken und informieren:
>>> Die besten Metalldetektoren im Vergleich <<<

Ein bronzenes Schicksal

Münzen und Metallfunde zeigen und bestimmen.

Moderator: DHS

Beitragvon Wallenstein » So 5. Feb 2012, 17:36

Heute bin ich schon einige Stunden auf Äckern zugange, unter denen die Reste eines Kleinkastells liegen. Im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. war es ein Außenposten des römischen Imperiums. Eine ganze Reihe schöner Kleinfunde stammt von hier und der Erhaltungszustand der Bronzen ist üblicherweise sehr gut.

Der größte Acker ist nach dem Pflügen im Herbst über den Winter brach gelegen und Regen und Frost haben die Oberfläche bearbeitet, so daß sie ganz flach ist. Ideale Voraussetzungen, zumal der Untergrund auch noch etwas feucht ist.

Bild

Das Kastell liegt nur mit einer Ecke auf diesem Feld, aber auch die weitere Umgebung hat immer wieder Funde produziert. Diesmal habe ich bereits drei Münzen, darunter zwei Denare, gefunden. Zufrieden bewege ich mich zum Ackerrand, um meine Suche abzubrechen. Gerade will ich mein Gerät abstellen, als ich noch ein kurzes Signal registriere. Nicht sehr tief liegt ein recht großes Stück Bronze mit einer intakt scheinenden dunkelgrünen Patina. Ich reinige es ganz vorsichtig, kann aber nicht erkennen, was es ist. Ich stecke es ein und fahre nach Hause.

Unter fließendem Wasser mit etwas Seife stellt sich eine Tierszene dar, die wohl als Handgriff eines Messers oder Schlüssels aus Eisen diente. Aus Lotusblüten entspringt eine Löwin, die in ihren Fängen den Körper eines Kalbes hält. Beide Tiere sind ausdrucksvoll gearbeitet und die Oberfläche der Kleinbronze ist in ausgezeichneter Erhaltung, was dafür spricht, daß der Pflug sie im Herbst nach oben geholt hat. In wenigen Jahren hätte der Luftsauerstoff und der Dünger dieser Bronze in der oberen Erdschicht den Garaus gemacht und ein undefinierbares Metallstück zurückgelassen.

Info: Diese Fundstory wurde mir vor Jahren (zu Zeiten der Wallenstein-Seite) von einer Hobbyarchäologin zugesandt. Ist immer wieder schön zu lesen.
Jens Diefenbach
Wallenstein Offline

Benutzeravatar
Experte (höchster Rang)
 
Beiträge: 4092
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 00:23
Wohnort: Rheinland-Pfalz
Metallsonde: Teknetics T2 V9 und EuroTek PRO

Information

Werbebanner

Beitragvon gawan » So 5. Feb 2012, 19:34

Sehr schöner Fund,super.
gawan Offline


 

Information


Diese Werbeanzeige verschwindet nach Forenanmeldung!



  • Information

Ausrüstung - Robuste Grabehacke


Robuste handliche Spitzhacke für Schatzsucher & Sondengänger. Der Stiel der Hacke kann herausgeschoben werden. Hierdurch verringert sich das Packmaß und er passt selbst in kleine Rucksäcke.

Mit der Grabehacke können Fundstücke schnell und trotzdem schonend geborgen werden. Der Detektor muß während des Ausgrabevorgangs nicht abgelegt werden, denn die Gewichtsverteilung der kleinen Spitzhacke ermöglicht ein zügiges einhändiges Ausgraben des Fundstücks.

Gewicht: ca. 1000 Gramm
Länge des Stiels: 40cm

Praxistipp: Im Baumarkt gibt es Werkzeughalter mit denen Dachdecker ihren Dachdeckerhammer am Gürtel befestigen. Diese kann man man hervorragend benutzen um die Grabehacke am Gürtel zu befestigen.




Zurück zu Bodenfunde und Schätze

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste