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Römische Münze Leitwert

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Beitragvon rafael55 » Di 9. Jan 2018, 13:46

Hallo,

Ich habe eine Frage an diejenige, die schon Römermünzen gefunden haben: Was ist das niedrigste Signal für eine Römische Münze? Also ab wann kann man von Eisen oder sonstigem Schrott ausgehen? Ich weiss, dass es stark vom Boden abhängt, aber kann man nicht trotzdem ganz grob sagen z.B. alles unter 30 ist wahrscheinlich keine Römische Münze oder so? (Ich habe sogar mal gehört, dass einer eine Römermünze mit einem Leitwert von 17 gefunden hat, kann das sein?!) Es hängt, soweit ich weiss, auch vom Metalldetektor ab. Ich benutze den Garrett ACE 400i.

Viele haben, nehme ich an, auch schon die Erfahrung gemacht, dass Eisen im Boden manchmal ein schön hohes Signal macht und wenn man dann mehrmals drüberschwenkt, kommt dann ein Eisensignal rein. Also grabe ich diese Signale gar nicht mehr aus. Oder sollte ich es doch? Hatte jemand vielleicht schon eine Römische Münze mit so einem Signal bekommen?

Grüsse
rafael55 Offline


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Beitragvon Digitangel » Di 9. Jan 2018, 14:13

Eins mal vorweg: Du wirst nicht anhand Leitwerten erkennen können ob du einen Römer drunter liegen hast !
Was ist denn für dich eine römische Münze ? Du weißt doch bestimmt dass diese aus diversen Metallen bestehen können => Gold, Silber, Bronze, Kupfer, Billon,....
Es geht also, wenn ich mich auf Leitwerte beziehe, quer über das gesamt Spektrum.
Abgesehen davon sind Leitwerte sowas von beeinflussbar: Tiefe im Boden, Mineralisierung des Bodens, Leitfähigkeit des Bodens, Lage im Boden, andere Metalle in der Nähe (Camouflage Effekt), usw....
Ja, Eisen kommt manchmal je nach Masse, Verrostungsgrad, Form, usw... mit einem hohen Leitwert rein.
Letztendlich führt kein Weg daran vorbei seinen Detektor genau kennen zu lernen und sich vor allem bewusst zu machen, dass man keine antiken Relikte nur anhand Leitwerten graben kann. Unter Umständen kommt ein Silber-Denar der in größerer Tiefe liegt und dazu noch senkrecht im Boden steht nur noch mit einem Eisenton rein. Man muss selbst abschätzen können in welchen Gebieten man eventuell alle Signale angraben muss.
Eine Teststrecke gibt dir ein Gefühl, bei welchem Spulenabstand zum Objekt welches Signal ausgegeben wird. Wenn man dann noch die Lage des Objektes variiert wird man feststellen, dass das Klammern rein an Leitwerte jede Menge Funde ausschließt.
Digitangel Offline


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Beitragvon rafael55 » Di 9. Jan 2018, 20:02

Danke für die Antwort.
Das man Objekte nicht anhand vom Leitwert identifizieren kann ist mir natürlich bewusst. Mir ging es nur drum zu wissen in welchem Bereich die meisten Römische Münzen, oder allgemein vielleicht Bronze reinkommt. Aber du hast recht, am Besten ist es einen Test zu machen. :thanks
rafael55 Offline


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